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Posts Tagged ‘Palästinenser’

Organspende als Zeichen des Friedens im Nahen Osten…

„Trailer von „Das Herz von Jenin“

Der neue großartige Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ läuft diese Woche in unseren Kinos ein. Er erzählt die Geschichte eines palästinensichen Vaters – Ismael Khatib, der nach dem Tod seines zwölfjährigen Sohnes, der von einem israelischen Soldaten durch Kopfschuß getötet wurde, dessen Organe auch an jüdische Kinder spendet.

„Unser erster Besucher nach dem Ramadan war ein Freund von Ahmed. Er kam herein und schrie, Ahmed sei getötet worden, durch einen Kopfschuss. In Panik rannten wir raus, noch in Hausschuhen, vollkommen orientierungslos. Überall waren Soldaten.“ Ismael Khatib, der Vater

Interview mit dem Vater

Mona Lisa Bericht über den Film

Sicherlich sehenswert!

Heftige Kämpfe im Gaza-Streifen

Israel rückt tiefer nach Gaza-Stadt ein.

Auch heute lieferten sich israelische Soldaten und Hamas-Kämpfer schwere Gefechte. Die palästinensisch-radikalislamische Hamas schoss Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet ab. Nach Militärangaben gab es keine Verletzte. Die israelische Armee war zuvor tiefer in die Vororte von Gaza-Stadt vorgerückt. Soldaten trafen im Viertel Hawa nach Augenzeugenberichten bei Gefechte auf militante Palästinenser.

Luftwaffe, Marine und Bodentruppen zielen auf Gaza-Stadt

Bewohner von Gaza-Stadt stehen auf Häusertrümmern nach Angriffen durch die israelische Armee


Die israelischen Bodentruppen wurden bei ihrem Vorstoß in den Süden der 400.000 Einwohner zählenden Stadt von Artillerie und aus der Luft unterstützt. Israelische Kriegsschiffe nahmen Gaza vom Westen her unter Beschuss. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers wurden ein Offizier lebensgefährlich und zwei weitere Soldaten leicht verletzt, als eine Sprengstofffalle während einer Hausdurchsuchung explodierte. Auf Seiten der militanten Palästinenser habe es 30 Opfer während der Feuergefechte gegeben. Sanitäter sprachen von zwölf bewaffneten Palästinensern, die bei den Gefechten getötet worden seien. Im ganzen Stadtgebiet waren Explosionen und Schüsse aus schweren Maschinengewehren zu hören. Die israelische Luftwaffe flog nach Militärangaben Angriffe auf 60 Ziele. Darunter seien Tunnel gewesen, durch die Waffen von Ägypten aus in den Küstenstreifen geschmuggelt worden seien.

Ein zerstörtes Hotel in Gaza-Stadt nach den Angriffen der israelischen Armee


Die israelische Armee hat am 18. Tag der Militäroffensive im Gaza-Streifen noch härtere Schläge gegen die radikal-islamische Hamas-Organisation angekündigt. Der israelische Generalstabschef Gabi Aschkenasi sagte nach Rundfunkangaben vor dem parlamentarischen Ausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik, dass die Armee große Erfolge im Kampf gegen die Hamas vorzuweisen habe. „Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, so Aschkenasi weiter. Man bemühe sich um eine weitere Verringerung der Raketenangriffe auf Israel.

Kein Waffenstillstand in Sicht

Ein rasches Ende der Kämpfe im Gazastreifen ist nicht in Sicht, auch wenn der internationale Druck auf die Parteien steigt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begibt sich morgen auf die Reise Richtung Nahost, um mit Staats- und Regierungschefs in Ägypten, Israel, Jordanien und Syrien Gespräche über ein Ende des Blutvergießens zu führen. „Meine Botschaft ist schlicht, einfach und auf dem Punkt: Die Kämpfe müssen aufhören. Beiden Seiten sage ich: Hört jetzt einfach auf“, sagte Ban vor seiner Abreise am Montag. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte, er habe die Kommentare Bans mit Respekt zur Kenntnis genommen. Israel werde seine Angriffe auf die Hamas jedoch fortsetzen, so lange die diplomatischen Bemühungen weiterliefen, sagte er im Hinblick auf die ägyptische Initiative um einen Waffenstillstand. Ein Hamas-Vertreter betonte, jeglicher Vorschlag für eine Waffenruhe müsse die Forderung seiner Organisation nach einem Abzug Israels aus dem Gazastreifen sowie einer völligen Öffnung der Grenzübergänge beinhalten.

Auf palästinensischer Seite stieg die Zahl der Toten nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern inzwischen auf über 900. Bei der Hälfte davon soll es sich um Zivilpersonen handeln.

(Quelle)

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