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Einsatz von Phosphor-Granaten im Gaza-Krieg

„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“

Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen.

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Den 4. Januar wird Sabah Abu Halimeh nie vergessen: Sie saß mit ihrer Familie beim Mittagessen, als im Nachbarhaus eine Granate einschlug. „Lasst uns ins Nebenzimmer gehen“, sagte sie, „da ist es sicher“ – aber sie kamen nur ein paar Schritte weit: „Keine Sekunde später schlug eine Granate ein: direkt über dem Kopf meines Mannes. Drei meiner Söhne und mein Mann fingen an zu brennen. Die Jungen haben gerufen ‚Mama, Feuer, Feuer‘. Ich habe nichts gesehen vor lauter Rauch. Er riecht fürchterlich. Wenn du nicht verbrennst, erstickst du an dem Geruch.“

Sabah wurde gegen die Wand geworfen, ihre einjährige Tochter Schahd fiel aus den Armen der Mutter in die Flammen. „Sie schrie ‚Mama‘, dreimal. Dann habe ich sie nicht mehr gehört. Ich bin gefallen, meine Kleider fingen Feuer, alles ist verbrannt, mein Körper, meine Haare und mein Hals. Meine Schwiegertochter und meine Enkelin waren hinten im Zimmer, sie sind völlig verbrannt, buchstäblich geschmolzen.“

Seit über zwei Wochen liegt Sabah im Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt. Ihr Mann und vier ihrer Kinder sind tot, zwei Söhne wurden mit schweren Brandwunden nach Kairo gebracht.

Die Granatenreste schwelen noch


Ob der Einsatz von Phosphor im Gazakrieg gegen internationale Konventionen verstieß, will Israel jetzt untersuchen.


Zuhause, in Beit Lahia, zeigen mir die Brüder ihres Mannes das zerstörte Haus. Die Granate ist durchs Dach gekommen, Reste des Geschosses liegen noch im Flur. Draußen zeigen sie mir Phosphorstücke. „Wir haben überall im Gazastreifen Nachweise für weißen Phosphor gefunden“, sagt Chris Cobb-Smith, Militärexperte der Menschenrechtsorganisation amnesty international. „Nicht nur die Überreste, sondern Stücke, die noch schwelen. Wenn sie die an die Luft bringen oder kicken, schlagen die Flammen sofort wieder aus.“

Cobb-Smith war früher Offizier der britischen Armee. Der dichte Rauch des weißen Phosphor, sagt er, werde gewöhnlich eingesetzt, um Truppenbewegungen zu verbergen. Als Antipersonenwaffe war er nie gedacht. Doch die israelische Armee hat ihn offensichtlich als solche eingesetzt: „Es ist unmöglich, dass dies versehentlich geschehen ist. Die Granaten wurden bewusst auf dicht besiedelte Wohngebiete abgefeuert.“

Schon kleine Verbrennungen führen zum Tod

Zurück im Schifa-Krankenhaus: Der Leiter der Abteilung für Verbrennungen, Dr. Nafez Abu Schaaban, ist ratlos angesichts der Wunden, die er in den letzten drei Wochen gesehen hat. „Manche Patienten haben nur kleine Verbrennungen, aber ihr Zustand verschlechtert sich schnell. Das können keine normalen Verbrennungen sein, die verschlimmern sich nicht so, der Patient stirbt nicht daran. Aber in diesen Fällen sind Patienten an kleinen Verbrennungen gestorben, ich verstehe nicht warum.“

Menschenrechtsorganisationen haben eine Untersuchung der Waffen gefordert, die während des Gazakrieges eingesetzt wurden. Es gibt Vermutungen, dass es sich dabei nicht nur um weißen Phosphor handelt. Auch Doktor Abu Schaaban befürchtet, dass Waffen eingesetzt wurden, über deren Langzeitwirkung ihm niemand etwas sagen kann: „Ich habe das Gefühl, wir sind wie Meerschweinchen, an denen man Waffen ausprobiert. Es ist ein Alptraum.“

(Quelle)

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Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

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Goethe war MUSLIM

Berühmte Menschen, die zum Islam konvertiert sind

(Quellen)

Lese auch: „Menschen, die den Islam gewählt haben“

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Menschen, die den Islam gewählt haben…

Dr. Kai Lühr und seine Frau konvertieren zum Islam…

RTL-Aktuell: Immer mehr Deutsche konvertieren zum Islam

ZDF Report – Deutscher Anwalt konvertiert zum Islam

Ein Mann spricht über seinen Weg zum Islam

Ex Profi Boxer Pierre Vogel – Sein Weg zum Islam

Deutscher Atheist konvertiert zum Islam (englische Untertitel)

„Jesus war eine Brücke“ – Abdulhadi (= Diener des Rechtleitenden) spricht (mit englischen Untertiteln)

Willi (seit einem halben Jahr Muslim) sagt: „Für mich war Islam die Religion der schwarzhaarigen“…

Familienmitglied von 8 Opfern des 11. Septembers konvertiert zum Islam…

(Quellen)

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Wissenschaftler behauptet: »Google zerstört die Umwelt«

12. Januar 2009 2 Kommentare
Zwei Google-Suchen setzen laut Physiker Alex Wissner-Gross die gleiche Menge an Kohlendioxid frei, wie ein Wasserkocher. Eine nichtakzeptable Umweltsünde, findet der Forscher.

7 Gramm. Das ist die Menge an Kohlendioxid, das bei einer Anfrage bei der Suchmaschine Google ausgestoßen wird. Der Aufruf einer gewöhnlichen Webseite schleudert laut Alex Wissner-Gross, Harvard-Physiker und Gründer von Co2Stat, rund 0,02 Gramm des Schadstoffes in die Atmosphäre. Das gab der Wissenschaftler in einem Interview mit der Sunday Times bekannt. Enthält eine Webseite multimediale Elemente wie Bilder oder Videos, so steig der Ausstoß auf rund 0,2 Gramm pro Seitenaufruf. Googles enorme 7 Gramm lassen sich laut Wissner dadurch erklären, dass der Suchmaschinenbetreiber sein Netz aus Serverfarmen über den ganzen Globus verteilt hat. Eine Suchanfrage wird deswegen möglicherweise mehrmals über den gesamten Erdball geschickt. Zwei Google-Anfragen mit jeweils 7 Gramm ausgestoßenem Kohlendioxid schädigen die Umwelt demnach genauso stark wie der Einsatz eines Wasserkochers. Google war von diesen Erkenntnissen verständlicherweise wenig begeistert und hat noch am gleichen Tag ein Dementi verfasst: Laut Urs Hölzle, Senior Vice President und verantwortlich für den Betrieb der Server, werden bei Google »die energieeffizientesten Rechenzentren der Welt« eingesetzt. Der Stromverbrauch sei dabei angeblich minimal und entspricht dem einer gewöhnlichen Webseite.

(Quelle)