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Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

Goethe war MUSLIM

Berühmte Menschen, die zum Islam konvertiert sind

(Quellen)

Lese auch: „Menschen, die den Islam gewählt haben“

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Im Spagat zwischen den Kulturen…

„Die türkischen Mädchen in Deutschland, die sich gegen die Tradition ihrer Väter auflehnen, riskieren viel, auch ihr Leben. Sie werden in fremden Heimatdörfern verlobt, verheiratet, weggesperrt – oder sie brechen aus wie Fatma und Esma…“

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Schwestern Esma, Fatma: Leiser Aufstand gegen die Alten (Foto: GABY GERSTER)

„Fatma ist im Schwarzwald aufgewachsen, wo das Leben „Schaffen“ hieß und wo hinter zugeputzten Fachwerkfassaden die südtürkischen Dorfstraßen wieder zusammengefunden hatten.

Sie ist 17, als die Türkei-Reise ansteht. Einen Großteil der vergangenen Jahre hat sie damit verbracht, ihrer Mutter beizubringen, dass eine Jeans nur ein Kleidungsstück ist und nicht mit Fegefeuer bestraft wird.

Ihr Vater war schon Anfang der Neunziger ausgezogen. Die Mutter ging umso häufiger in die Moschee und betete zu Gott um die Kraft, ihre älteste Tochter heil in die Hände eines ehrbaren Mannes übergeben zu können. „Es war wie eine olympische Disziplin“, sagt Fatma. „Die Tochter muss durch alle Gefahren in Deutschland ins Ziel gebracht werden, ohne dabei die Ehre zu verlieren. Das Ziel ist ein guter Mann. Beim Scheitern droht die Hölle.“

Fatma ist ein hübsches Mädchen, das seine Geschichte leise erzählt und die Sätze mit „weischt?“ beendet. Sie sagt, sie sei heute Buddhistin.

Alle sprachen von der Urlaubsreise. Fatma wusste nicht, ob auch für sie ein Rückflug vorgesehen war. „Gleich nach der Ankunft in der Türkei bin ich im Haus meiner Tanten eingesperrt worden. Sie haben mir die Jeans weggenommen und einen langen Rock gegeben.“ Und das Kopftuch.

Sie schrie, weinte, drohte sich umzubringen. „Ich war so verloren. Wo sollte ich hin? Offenbar hatte eine Cousine erzählt, ich würde mich mit einem Jungen treffen. Das hatte meine Mutter dazu gebracht, mich in die Türkei abzuschieben.“ Sie sah noch, wie den Tanten ihr Pass gegeben wurde.

Dann fuhr die Mutter zurück nach Deutschland. Zum Abschied sagte sie, Fatma könne sich ja wieder scheiden lassen. „Ihr war es egal, ob ich glücklich werde. Hauptsache, sie wäre vor Allah nicht mehr verantwortlich für meine Sünden.“

Um die Zwangsheirat zu verhindern, erzählte Fatma, sie sei keine Jungfrau mehr. Die Tanten und eine Nachbarin zerrten sie zu einer Hinterhofärztin in Adana, der nächstgrößeren Stadt. Sie musste sich vor den Frauen ausziehen und breitbeinig auf einen Stuhl setzen. Alle schauten. Die Ärztin tastete ein wenig. Dann sagt sie: „Ich habe nicht die passenden Geräte, aber zu 80 Prozent bin ich mir sicher, dass sie keine Jungfrau mehr ist.“ Die Tanten zeterten: „Wie kannst du noch leben?“, riefen sie. „Wie kannst du einfach weiteratmen?“ Eine nahm Fatma zur Seite und sagte: „Anderen Mädchen ist das auch passiert. Sie haben Tabletten genommen.“

Als Fatma versprach, ihren angeblichen Freund zu heiraten, durfte sie zurück in den Schwarzwald. Dort ging ihre Mutter noch einmal mit ihr zur Frauenärztin. Das Ergebnis des Tests legte Fatma neben den Abschiedsbrief, bevor sie von zu Hause fortlief. Als Jungfrau.

Sie tauchte unter in einer Hilfseinrichtung für muslimische Mädchen. Es gibt sie in vielen größeren

Städten. In den Wohnzimmern hängen Poster von Yvonne Catterfeld, in den Regalen liegen Plüschtiere und kleine rote Herzen, auf denen „I love You“ steht. Wer es bis hierhin geschafft hat, kann anfangen, an sich zu denken. Wenn die Kraft noch da ist.

„Viele kehren wieder um“, sagt Fatma. „Ich war erst einmal gerettet. Das Problem war meine jüngere Schwester. Unsere Mutter hatte sich geschworen, alles zu tun, damit sie nicht so endete wie ich.“

Alles begann von vorn. Ihre Schwester Esma war zwölf im Jahr 1996, als es wieder Sommer wurde im Schwarzwald und die Ferien anstanden. „Esma musste sofort nach der Schule ihre Sachen packen und mit zum Flughafen kommen. Als sie unseren Onkel am Flughafen sah, bekam sie einen Verdacht und rannte fort.“

Der Onkel fing sie ein, sagte, es sei nur ein Türkei-Urlaub. Esma glaubte kein Wort. Aber sie stieg in den Flieger nach Adana und ahnte, sie würde Deutschland die nächsten Jahre nicht wieder sehen. Einen Satz der Mutter hatte sie im Kopf: „Ihr Fleisch gehört euch, die Knochen mir.“

„Das sagt man so. Ich wusste nur“, sagt Fatma, „dass meine Schwester in einer Koranschule ist. Ich habe mich so nach ihr gesehnt. Aber wenn ich unsere Mutter anrief, durfte ich nicht mal ihren Namen sagen. „Soll sie so werden wie du?“, hieß es dann.“

Esma war schon vier Jahre in der Türkei, als Fatma endlich erlaubt wurde, Geschenke zu schicken. In einem Paket versteckte sie ihre Telefonnummer.

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Sie telefonierten heimlich. Esma lebte in einer Koranschule, wo man auch beim Schlafen das Kopftuch aufbehalten und morgens um drei Uhr aufstehen musste zum Gebet. „Es war wie in einem schlechten Märchen. Ich fuhr in die Türkei und rief Esma an. Aber plötzlich sagte sie, sie wolle mich nicht sehen, weil ich kein Kopftuch trüge. So groß war der Einfluss, unter dem sie stand.“

Fatma brachte Geschenke und überredete die Hodschas, ihre Schwester kurz sehen zu dürfen: „Sie saß völlig eingeschüchtert vor mir und redete kaum etwas.“ Es blieb nur ein Weg.

Es war das Jahr 2002, und in einer schwäbischen Kleinstadt plante eine junge Frau, ihre Schwester zurück nach Hause zu entführen. Damit sie ihr Haar offen tragen kann und mal ins Kino gehen und sich mal aussuchen, mit wem sie leben möchte oder auch nicht.

Zurück in Deutschland, lieh Fatma sich einen Pass für ihre Schwester aus. Das ist nicht unüblich. Für deutsche Grenzer sehen türkische Mädchen alle ziemlich ähnlich aus. Dann rief Esma an, aufgelöst: Sie solle mit einem älteren Mann aus dem Nachbardorf verlobt werden. „Er wollte Esma, weil sie Kontakte nach Deutschland hatte, klar. Und meine Tanten wollten Esma so schnell wie möglich loswerden – bevor sie etwas macht.“ Bis zur geplanten Hochzeit waren es noch vier Monate. Fatma redete mit ihrer Mutter, bekam tatsächlich die Erlaubnis, in die Türkei zu ihrer Schwester zu fliegen, um, wie sie sagte, den Tanten bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Von ihrem Ersparten kaufte sie bei Woolworth Schnellkochtöpfe und Kaffeesets für die Tanten. Sie besorgte zwei Flugtickets und bestellte einen Mietwagen.

Aus Angst, dass ihre Familie den nächstgelegenen Flughafen absuchen könnte, hatte sie den Rückflug von Antalya gebucht, rund 500 Kilometer entfernt. Sie hatte eine dunkelblonde Perücke besorgt. Es war jetzt kein Märchen mehr, es war wie im Film.

Die Tanten schöpften keinen Verdacht. Bei der ersten Gelegenheit verließen die Mädchen das Haus. Zwei Straßen entfernt fanden sie ein Taxi, das sie zum Mietwagen bringen sollte. Esma hatte das Kopftuch ab-und die Perücke aufgesetzt. Im Taxi schwiegen sie. „Der Fahrer sollte nicht merken, dass wir aus Deutschland kommen. Das wäre sofort aufgefallen.“

Fatma steuerte den Mietwagen. Auf dem Weg nach Antalya kam ihnen ein Bus entgegen und drängte sie in einen Graben. Es dauerte Stunden, bis sie weiterfahren konnten. Dann klingelte das Handy von Fatma.

Es war die Tante. Sie würde jemanden finden, der sie aufspürte, auch in Deutschland. Der Bräutigam sei schon unterwegs. „Niemand hatte eine solche Flucht erwartet. Esma hatte vorher zu allem Ja und Amen gesagt. Unsere Tanten hatten immer gesagt, dass noch nie jemand aus ihrem Dorf entführt worden sei. Und jetzt noch von einer Frau.“

Im Flughafenhotel fragten sie sich die Daten in den falschen Papieren ab und übten die deutschen Sätze wieder ein. Esma zog sich die Kleider an, die ihre Schwester aus Deutschland mitgebracht hatte. Ihre Lippen schminkten sie sich mit Konturenstift passend zum Passfoto. Die Beamten am Flughafen in Antalya schöpften kaum Verdacht. Esma sagte, es sei ein altes Foto: „Ich werde es ändern lassen, sobald ich in Deutschland bin.“

„Sie haben sich aber verändert“, sagte der Beamte in Frankfurt. Esma antwortete auf Deutsch, wie sie es geübt hat. Ja, sie habe schon einen Termin beim türkischen Konsulat, um einen neuen Pass zu beantragen. Sie war nicht nervös. Sie sagt später, sie habe das noch gehabt, „dieses Gefühl von Deutschsein“.

Erst nach der Passkontrolle meldeten sie sich bei ihrer Mutter. „Verreckt auf dem Weg“, antwortete die.

„Sie war eben völlig verzweifelt“, sagt Fatma. „Ich glaube, unsere Mutter hatte einfach Höllenvisionen. Sie hatte Allah gegenüber versagt.“

Fatma versteckte ihre Schwester bei sich, schrieb Esma später in der Volkshochschule ein, um sie den Hauptschulabschluss machen zu lassen. Nach etlichen Behördengängen hat Esma jetzt eine Aufenthaltsgenehmigung, Fatma arbeitet bei einem Rechtsanwalt und macht das Abitur nach.

Die Schwestern leben in einer kleinen Wohnung in Süddeutschland, schlafen in einem Bett. Fatma hat ein Bild des Dalai Lama darüber aufgehängt, Esma den Kalender mit Gebetszeiten. Die Ältere trägt den Bauch frei, die andere das Kopftuch zu engen Jeans. Beide sind völlig verschieden. Aber frei, sich zu entscheiden…“

(Ausschnitt aus einem Artikel: DER SPIEGEL 47/2004, alle Rechte vorbehalten, Quelle)


Von Märchenprinzen und dem ganz normalen Leben, das dazwischenkommt…

Na ja, das kennst Du doch… Shit happens. Aber, dass es gleich so dicke kommt, das hätte sich meine Freundin an diesem Morgen nicht gedacht. Bis zu diesem Augenblick als sie auf dem Treppenhaus stand und ihr plötzlich die Auslosigkeit ihrer Lage einfiel…

Und so fing alles an…

Sie lernte in der Disco einen sehr netten Typen kennen. Einen wirklich seeeehr netten Typen! Und wie es so ist, gingen sie danach zu ihm. Sie hatten wirklich einen super tollen Draht zueinander. Da stimmte von Anfang an alles. Und sie blieb da. Am liebsten wäre sie für immer geblieben. Nach dieser Nacht hatte sie das Gefühl, als ob sie ihn schon immer gekannt hätte. Das passiert nicht oft, aber endlich ist es auch ihr passiert. Endlich! Das war er!

Und nachdem er ihr morgens den Kaffee ans Bett gebracht hatte, sagte er, dass sie einfach bleiben könnte wenn sie wollte. Am liebsten für immer. Und er sagte das wirklich! Er müsse allerdings jetzt zur Arbeit ins Krankenhaus und würde erst spät wieder zurückkommen. Er würde sich aber seeeeeeehr freuen wenn sie dann noch da wäre. Dabei küsste er sie so leidenschaftlich, dass sie von den Socken fallen würde, hätte sie welche angehabt. Und nicht mal der morgendliche ungeputzte Mundmief hatte ihn gestört. Das musste doch der Traumprinz sein auf den sie so lange gewartet hatte, und ein Arzt noch dazu!

Da er aber jetzt wirklich sehr in Eile war, kritzelte er ihr seine Telefonnummer auf einen alten Kassenzettel, den er auf die schnelle in der Küche fand. Von der Küche aus kommunizierte er weiter, dass wenn sie aber heute doch noch zur Uni gehen würde, er könne ja verstehen wenn sie nicht bis zum Abend hier alleine rumsitzen wollte, obwohl der Kühlschrank ausreichend gefüllt wäre, sie könne sich übrigens frei bedienen, da er ja kein richtiges Frühstück mehr machen könne. Ja genau, wenn sie gehen würde, dann sollte sie einfach nur die Tür zumachen. So nach acht wäre er dann wieder da, und würde ihr ein wunderbares Abendessen zaubern… Wie auch immer, er würde sich seeeehr freuen sie dann hier wiederzusehen. Übrigens die Toilette sollte sie lieber nicht benutzen, weil sie seit gestern total verstopft wäre. Er würde nach der Arbeit gleich einen Notrufs-Klempner kommen lassen. „Dann bis dann meine Traumfrau“ hörte sie noch und die Tür schlug zu.

Da war sie allein in seiner Wohnung auf Wolke sieben. Er hatte ihr total vertraut und sie hier ganz alleine gelassen! Sie fand einen vollen Kühlschrank und die Nummer auf dem Küchentisch. Nach dem Frühstück fand sie dann die Arztkittel und Latexhandschuhe im Schrank, aber keine Hochzeitsbilder in den Fotoalben. Selbstverständlich musste sie alles durchsuchen, wenn sie schon mal hier alleine war. Natürlich ganz dezent, aber doch sehr gründlich. Und sie fand hier ihren zukünftigen Ehemann! Ja, das war er – ihr zukünftiger Ehemann!

Sie würde gleich zur Uni gehen und zum Abendessen wieder da sein. Vielleicht dann wirklich für immer… Sie hatte sich fertig gemacht und als sie so vor sich hin träumte, da ging sie zum Bad und setzte sich wie selbstverständlich auf die Toilette. Als sie fertig war, da überfiel sie plötzlich ein kalt-heißer Schauer! Hatte er nicht etwas von verstopft gesagt? Sie versuchte ganz leicht die Spülung zu drücken und als das Wasser statt abzufließen sich zu türmen begann, da wusste sie, sie sitzt jetzt wortwörtlich in der Scheiße!

Tja, was machen??? Ihr fielen schnell die Latexhandschuhe im Schrank ein. Sie holte sich einen und zog ihn an. Dann begann sie in der Brühe rumzufischen, und als sie mit dem gröbsten fertig war, da zog sie den Handschuh auf links drehend vorsichtig aus. Danach schnürte sie den Handschuh säuberlich wieder zu, obwohl es keinesfalls einfach war, und wollte ihn so unauffällig wie möglich im Küchenmülleimer entsorgen. Also lief sie zur Küche und suchte panikartig nach dem Mülleimer. Sie konnte ihn nicht finden, also ließ sie den Handschuh auf dem Tisch liegen und wollte schnell zuerst noch die Toilette in Ordnung bringen.

Das Wasser war ein wenig abgeflossen, aber es kostete sie viel Mühe und Zeit die Toilette wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Als sie fertig war, war es ihr so peinlich, dass sie sich einfach ihre Tasche schnappte und so schnell wie möglich raus rannte. Bis zum Abend würde man sicher von dem peinlichen Vorfall nichts mehr merken!

Sie schlug die Tür hinter sich zu und in dieser Sekunde fiel ihr der Handschuh auf dem Küchentisch ein…

Sie stellte sich nur entsetzt vor, wie er die Symbolik des fäkalen Handschuhs auf seiner nicht mitgenommenen Telefonnummer (die hatte sie natürlich auch in diesem Stress auf dem Küchentisch vergessen) deuten würde. Da hatte er ihr so vertraut, ihr seine ganze Wohnung überlassen, nachdem sie sich gerade mal ein paar Stunden gekannt hatten, und sie hätte ihm so was auf den Küchentisch gepackt. Eine Fetischistin? Ein Freak? Auf keinen Fall eine zukünftige Ehefrau!!!

Es würde sich ja auch ganz komisch in ihrer Kennenlern-Geschichte machen, wenn er erwähnen würde, was er fand nachdem sie weg war… Nein, keinen Glaspantoffel, eher einen Gummihandschuh…

Und ob der Märchenprinz sie danach noch gesucht hatte???? Das weiß auch keiner…

Nuh Sarche

Hier mehr meiner Geschichten…

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Telepathie???

Gibt es sie wirklich?

Hast du sie jemals am „eigenen Leib“ erfahren?

Vielleicht hast du das, aber du hast es vergessen, oder als du dich erinnert hast, hast du wohlgemeint etwas hinzugefügt, weil du dir nicht mehr sicher warst?

Heute habe ich beschlossen etwas aufzuschreiben, was mir im Herbst passiert ist…

Ich habe eine dreijährige Tochter… und sie verbringt die meiste Zeit mit mir zusammen… Aber neuerdings geht sie in den Kindergarten…

Ich habe sie am Morgen also dorthin gebracht und glücklich über meine freie Zeit kehrte ich nach Hause zurück und habe beschlossen an meinen Fotos zu arbeiten, was ich schon seit Monaten nicht mehr getan hatte…

Und da es so kalt und herbstlich draußen war, wählte ich dieses alte Bild, um mich ein wenig „aufzuwärmen“…

Bild

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Aber ich war sehr unzufrieden mit den braunen Grashalmen im Hintergrund (auf dem Originalfoto)… Sie haben total die Harmonie des Bildes zerstört. Also was tat ich? Ich benutzte ein paar Filter und machte das braun zu blau… benutzte ein paar Layer und Layer-Effekte in Photoshop und kreierte dieses harmonische grüne Bild, was man oben sehen kann… So flossen ein paar Stunden dahin… Ich hatte es nicht einmal bemerkt… Aber das Resultat gefiel mir.

Also ging ich sehr zufrieden meine Tochter vom Kindergarten abholen… Und schon als sie mich gesehen hatte, rief sie sehr ungeduldig, dass sie heute getuscht hätte (sie hatte ein neues Wort gelernt)…

Sie zeigte mir das:

Bild

Ich fragte: „Was ist denn auf diesem Bild zu sehen?“…

Sie antwortete: „Ich habe den ganzen Morgen getuscht Mami… Und die Erzieherin wollte, dass ich turnen gehe mit den anderen Kindern (was sie normalerweise LIEBT!), aber ich hatte heute keine Zeit zum turnen Mami, weil ich für dich dises Bild tuschen musste… den ganzen Morgen…“

„Danke sehr Schatz, aber was ist da auf dem Bild?“ Fragte ich wieder…

Und obwohl Kinder normalerweise sehr genau wissen, was sie malen, antwortete sie mir: „Es ist für dich Mami, aber ich weiss nicht was es ist…“

Ich lächelte nur und sagte…

“Aber ich weiss es”……………………..

Nuh Sarche

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Begegnungen mit dem ganz natürlichen Übernatürlichen…

Ja… heute hatte ich eine Begegnung mit einer mir unbekannten Welt…. Mit der Welt der unerklärlichen Phänomene… Wirklich!

Also ich stehe so in der Küche mit dem Putzlappen in der Hand (denn heute habe ich mir vorgenommen die Küche mal so richtig auf Vordermann zu bringen)…. Also ich stehe so rum und wische hier und da… und ich verrücke meine Mikrowelle, um auch darunter zu wischen, und da geht plötzlich die Deckenlampe an!!!

Klar, normalerweise ist das ja kein so großes Ereignis… Milliarden Deckenlampen gehen täglich hundertfach an und aus… das stimmt…. Aber bei meiner ist das was gaaaaaanz anderes! Die ist kaputt gewesen, und zwar schon monatelang!!!

Bei mir gab es in den letzten Monaten kein einfaches AN oder AUS bei meinem Küchenlicht… Das war immer eine längere Prozedur… Da ging ich eben abends in die Küche, knipste automatisch meinen Schalter beim Hineingehen an… und da passierte eben nichts… In Bruchteilen einer Sekunde dämmerte mir dann immer wieder… Klar! Licht kaputt!!! Aber mein Gehirn fiel immer wieder auf den alten Automatismus herein… Reingehen, knipsen und an nichts denken… Bei mir war es dann letzter Zeit doch immer mit einer Denkleistung verbunden gewesen, das einfache Lichtanschalten…

Darauf folgte eine verdächtig preiswürdige gymnastische Leistung (bei der wenigen Bewegung seitdem meine Tochter auf der Welt ist… und natürlich meine ich hier nicht die blitzschnellen Bewegungen die Vase aufzufangen bevor sie mit der heruntergerissenen Tischdecke auf den Boden kracht… hier ist eher die sportliche Betätigung gemeint, die aus Zeitmangel dran glauben musste). Na ja… beim Küchenlicht einschalten musste ich mich in den letzten Monaten ganz weit nach vorne beugen (über meinen Sessel hinweg… ja ich habe sehr bequeme Sessel in der Küche… und der Deckenfluter passte leider nur in die Ecke hinter einen der Sessel) und mit Fingerspitzen den kleinen, sehr schwer fassbaren Kippschalter meines Deckenfluters betätigen, den ich mir in die Küche reinstellen musste…

Und das kam so….

Vor einiger Zeit hörte ich beim Öffnen der Ofentür einen fürchterlich lauten Knall! Ich dachte jemand hätte auf mich geschossen und hätte mich fast auf den Boden geschmissen, würde es zu den Bewegungsmustern meines Körpers gehören auf den Knall des Angeschossen-werdens mich auf den Boden schmeissen zu müssen… Aber das tut es nicht. Weder werde ich öfters angeschossen noch schmeisse ich mich daraufhin auf den Boden, obwohl ich es schon öfters in Filmen gesehen habe! Daher dachte ich, vielleicht sollte ich mich doch mal hinschmeissen, nachdem es geknallt hatte… Aber dann fand ich es doch nicht ganz so passend mich in meiner Küche beim Kuchenbacken in den heruntergefallenen Mehlresten zu wälzen. Also überlegte ich lieber woher der Knall kam…

Und der konnte nur vom Herd gekommen sein. Also unterzog ich ihn einer genaueren Prüfung und fand heraus, dass wohl eine Feder sich gelöst haben musste (hmmmmm, ich wusste nicht, dass meine Ofentür mit Federn funktioniert…) und dann zum Glück irgendwohin ins metallene Ofeninnere geschossen sein musste (zum Glück!). Als ich an der Ofentür dran zog, konnte ich sie nun auf der rechte Seite ganz aushacken und schliessen konnte ich sie auch nicht mehr ganz dicht (und ich meine ganz abgesehen von den seit Jahren sich beim Erhitzen ausdehnenden und herunterhängenden Gummidichtungen!).

So beglückte ich meine Hausmeisterin mit der frohen Botschaft, dass ich noch lebte. Jawohl! Ich lebte noch, obwohl der Ofen gerade auf mich ein Attentat verübt hatte, zum Glück erfolglos! Und ich hätte gerne einen neuen Ofen, da dieser schon drei mal repariert wurde und sowieso nie einwandfrei funktioniert hätte. Jetzt sei es für mich doch zu gefährlich bei einer in der Küche wild tobenden Dreijährigen, da bei dem kleinsten Antippen die Tür ungestoppt runterfallen würde… Da war die Hausmeisterin natürlich hocherfreut! So hocherfreut, dass sie mir schon nach noch nicht mal vier Wochen persönlich einen Besuch abstattete (ich übte bis dahin einen offensiven Ofenspeisen-Hungerstreik aus… Wer weiss vielleicht nützte es ja was…….).

Sie schickte nicht etwa einen neuen Ofen zu mir… Nein! Sie kam persönlich! Sie musste ja den Attentäter selber sehen und befinden, ob er nun hingerichtet werden müsse oder nicht… Sie schaute sich den Ofen eine ganze halbe Minute an und sagte, sie hätte keine Ahnung, er sehe doch noch ganz gut aus… Ich bestand dann aber doch noch auf einen Techniker… Der kam dann nach fast zwei Wochen, ganz unangemeldet (nachdem er mir ungefragt einen unpassenden Termin auf einem Zettel hingekritzelt im Briefkasten hinterlassen hatte, ohne eine Telefonnummer, wo ich hätte den Termin verschieben können). Aber das geschah mir ja nun recht, nachdem ich mit Absicht meiner Hausmeisterin keine neue Telefonnummer gegeben hatte, die sie ihm hätte geben können…..

Auf jeden Fall ist das Ende der Geschichte, dass er mir sofort einen neuen Herd zugestand, da dieser ja lebensgefährlich sei. Und er hätte es schon bei den letzten Reparaturen schon angemerkt, dass es sich bei diesem Herd nun wirklich nicht mehr lohne…. Aber ich wisse ja… Wohngesellschaften! Früher hätten die Leute ja ihre neuen Herde in den Kellern verrosten lassen, weil es bei jedem Neueinzug einen neuen Herd gab… Heute wollten sie ja nicht mal bei so hoffnungslosen Fällen wie diesem einen neuen Herd spendieren! Na ja…. Am Ende hatte ich nach weiteren zwei Wochen doch einen neuen Herd!!! Einen nigelnagelneuen Gasherd! Hatte ich noch nie! Super!……..

Bei dem Einbau mit demselben Techniker musste ich zwar meine halbe Küche auseinanderbauen, weil das Stromkabel des alten Herdes in der Steckdose hinter dem Geschirrspüler eingesteckt war, woraufhin der Geschirrspüler seinen Strom aus der Dose unter der Spüle zapfen musste… Aber jetzt hatte ich ihn! Den neuen Herd!

Meine Freude wurde aber am Abend gleich zerstört, als ich ihn mir nochmals stolz ansehen wollte, ich aber feststellen musste, dass nun meine Deckenleuchte nicht mehr ging! Ich versuchte es mit neuen Glühbirnen, aber das war es nicht… Neuer Gasherd, aber kein Deckenlicht… irgendwie krank….! Aber ganz und gar WAHR!

Mit dieser wunderbaren Neuigkeit wollte ich meine nette Hausmeisterin nicht erfreuen, also schleppte ich den Deckefluter an und machte allabendlich Lichtanschaltgymnastik… Mein Mann war übrigens auch hocherfreut! Das sind eben die täglichen kleinen Freuden einer Hausfrau… Aber ich wollte ja doch nur die Nerven der Hausmeisterin schonen und meine auch, da auf nochmaliges verrücken aller Küchenmöbel, und Schrauben lösen, und Tischplatten anheben, und peinliche Ölflecken unter den Schränken schnell abwischen u.s.w. hatte ich nicht wieder Lust…

Bis heute! Da kam die Lust wieder ganz plötzlich als ich das Metallgehäuse der Mikrowelle an mein Metallwaschbecken schob und plötzlich Funken sprühten und mein Deckenlicht wieder anging!!! Da dachte ich, dass es vielleicht doch was ernsteres sei und rief die Hausmeisterin an….

Und siehe da (vielleicht wollte sie sich bei mir fürs Nervenschonen bedanken), sie schickte sofort nach einer Stunde einen Elektriker zu mir! Toll!!! Also geht es doch auch mal schnell…. Oder lebe ich seit Monaten in einer lebensgefährlichen Zone und weiss es noch nicht einmal!

Auf jeden Fall erklärte ich dem Elektriker die Geschichte, er sah die Zauberei (Mikrowelle an Spüle, Funken, Licht an, Mikrowelle weg, Licht aus und Lichtschalter wieder kaputt) und war überzeugt, dass er von hier nicht weichen würde bis er den Fehler gefunden hätte. Das dauerte dann noch nicht mal ganze 3,5 Stunden… Also konnte der Mann beruhigt ins Bett gehen, nachdem er mit mir alle Küchenmöbel verrückt hatte (nur noch ein bisschen weiter als letztens mit dem Gasherdmann, da der Elektriker ja richtig an alle Steckdosen kommen musste, um sie zu überprüfen, und nicht nur auf Handreichweite um das Kabel gewaltsam aus der Wand zu reissen). Das war, dachte ich übrigens, auch der Grund für den offenen Stromkreis… das gewaltsame aus der Wand reissen des Herdkabels hinter dem Geschirrspüler. Vielleicht hatte er so ja irgendwo an einem Kabel gerüttelt, was zu viel für die alte Installation war. Ja, das dachte ich… Das dachte auch der Elektriker… war aber nicht!

Und auch nicht die Steckdose auf dem Balkon (die trotz der wasserdichten Abdeckung innen feucht war), und nicht alle anderen ab- und wieder anmontierten 30 Steckdosen in der Wohnung… Aber irgendwo musste ja der Fehler sein! Also wurden alle Geräte einzeln überprüft (wobei alles andere jeweils ausgeschaltet werden musste)! Ja, das macht so richtig Spass stundenlang in einer dunklen Wohnung bei Kerzenlicht zu sitzen, während ein müdes Kind nur noch Spongebob im Fernsehen sehen will (dem man nicht mal in der Mikrowelle sein Essen warm machen kann – dem Kind, nicht Spongebob, meine ich…) und nicht mehr dem Piepen des Strommmessgerätes zuhören will….

Ja… das war ein richtig spaßiger Tag heute…. Ich fühle es jetzt schön im Kreuz…..

Und was war denn endgültig schuld??? Tja…. was war es nur nochmal???

Ach so! Die Deckenlampe in der Küche war falschrum hineingesteckt worden… einfach die Kabel vertauscht gewesen! Darauf kam der wirklich nette Elektriker als er fast schon aufgeben und mir einen Trupp von Wandzertörern schicken wollte, die alle Kabel im Haus überprüfen würden……. Er vertauschte die Kabel wieder und alles funktionierte!!!! Lichtschalter AN – Licht an, und Lichtschalter AUS – Licht aus! Nach so vielen Monaten fast wie Zauberei……………………..

Aber mir blieb noch eine wichtige Frage!

Warum hatte dann die Deckenlampe jahrelang tadellos funktioniert trotz falscher Verkabelung? Und noch wichtiger… warum hörte sie dann auf zu funktionieren als der neue Herd eingebaut wurde????

Das konnte mir der Elektriker auch nicht beantworten…………………………..

Nuh Sarche

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