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Archive for the ‘Politik’ Category

Schweinegrippe und der strenge Geruch der Korruption

F. William Engdahl

Erschreckende Einzelheiten über das geradezu kriminell verantwortungslose Verhalten leitender Funktionäre der UNO-Institution WHO (Weltgesundheitsorganisation) – die wegen der angeblichen Krankheit H1N1 Influenza A alias Schweinegrippe weltweit eine »Pandemie« ausgerufen hat – kommen jetzt ans Licht. In den USA und in Großbritannien haben Vertreter der für die Sicherheit von Arzneimitteln zuständigen Behörden Impfstoffe von großen Pharma-Herstellern zugelassen, die noch nicht auf mögliche Nebenwirkungen untersucht oder anderen Tests unterzogen worden sind. Doch damit nicht genug, jetzt kommt heraus, dass ein führendes Mitglied des Beirats der britischen Regierung für die Notimpfungen in England auf der Gehaltsliste eines der weltweit größten Hersteller von Impfstoffen steht.

Die staatlichen britischen Aufsichtsbehörden im Fall eines Gesundheitsnotstands und möglicher Epidemien lassen sich bei der Entscheidung über die akute Bedrohung durch eine bestimmte Krankheit von einem wissenschaftlichen Beirat, dem Scientific Advisory Council for Emergencies oder SAGE (Wissenschaftlicher Beirat für Notfallsituationen) beraten. Jetzt ist bekannt geworden, dass ein führendes Mitglied des britischen SAGE, Professor Sir Roy Anderson, bezahltes Vorstandsmitglied des großen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline ist, der an der Herstellung des von der WHO empfohlenen antiviralen Medikaments Relenza und eines Impfstoffs gegen H1N1 Influenza A oder Schweinegrippe beteiligt ist.

Roy Anderson, Berater der britischen Regierung in Fragen von Epidemie, sitzt auch im Vorstand des Impfstoffherstellers GlaxoSmithKline.

Anderson, der im Scientific Advisory Council for Emergencies, SAGE, sitzt, einer 20-köpfigen Arbeitsgruppe, die einen Aktionsplan gegen die Ausbreitung des Virus erarbeitet, erhält als Direktor von GlaxoSmithKline jährliche Zuwendungen in Höhe von 134.000 Euro. GlaxoSmithKline verkauft Impfstoffe gegen die Schweinegrippe und antivirale Medikamente an den Britischen Gesundheitsdienst und an Regierungen in aller Welt.

Die finanziellen Verbindungen zu einem der Unternehmen, das von gesundheitspolitischen Entscheidungen der Regierung profitiert, bedeuten einen klaren Verstoß gegen die Statuten von SAGE. Steuerzahlergruppen haben Anderson aufgefordert, wegen dieses offensichtlichen Interessenkonflikts vom SAGE zurückzutreten. Bislang bestreiten sowohl die britische Regierung als auch GlaxoSmithKline einen solchen Interessenkonflikt und versuchen, den Skandal zu vertuschen.

Anderson wurde in den SAGE berufen, um diesen »behördenübergreifend wissenschaftlich in Bezug auf den Ausbruch der Schweinegrippe zu beraten«. Bezeichnenderweise sprach er als einer der ersten Experten in Großbritannien von einer Pandemie. In einem Interview mit dem britischen Radiosender Radio Four Today am 1. Mai pries er die Grippemedikamente und rief dazu auf, sie auf breiter Basis anzuwenden. Den Hörern wurde natürlich nicht gesagt, dass er für GSK tätig ist, den Hersteller von Relenza, eines von zwei empfohlenen antiviralen Medikamenten.

Seit dem weltweiten Ausbruch der Schweinegrippe im April (die Krankheit selbst verläuft so mild wie eine neue Grippe, ein Beweis für den von der WHO behaupteten neuen Krankheitserreger ist noch gar nicht erbracht), hat GlaxoSmithKline einen Dreimonats-Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro gemeldet. Der Verkauf des Relenza-Inhalators, einer Alternative zu Tamiflu, wird voraussichtlich mehr als 700 Millionen Euro einbringen. Dieser Betrag wird wahrscheinlich noch einmal um 2,3 Milliarden Euro steigen, wenn im September mit der Auslieferung des Schweinegrippe-Impfstoffs begonnen wird.

Der Preis der GSK-Aktie ist seit Mai um zehn Prozent gestiegen. Ein GSK-Sprecher hat betont, es liege kein Interessenkonflikt vor. Als 2001 die Maul- und Klauenseuche bei Rindern ausbrach, fungierte Anderson als Berater für Tony Blair. Sein Rat führte damals zur völlig überflüssigen Notschlachtung von sechs Millionen Tieren. An der Universität Oxford war Professor Anderson Gegenstand einer Kontroverse über einen Verstoß gegen die Regeln, weil er seine geschäftlichen Interessen als Aktionär von International Biomedical and Health Sciences Consortium, einer biomedizinischen Beraterfirma aus Oxford, nicht angegeben hatte. Die Firma hatte Stipendien an sein Forschungszentrum vergeben. Sir Roy musste zurücktreten. Er ging dann zum Imperial College in London und wurde später Leiter der wissenschaftlichen Abteilung im Verteidigungsministerium, bevor er im letzten Jahr Rektor der Universität Imperial College in London wurde, von wo er ein jährliches Gehalt von 460.000 Euro bezieht.

Organspende als Zeichen des Friedens im Nahen Osten…

„Trailer von „Das Herz von Jenin“

Der neue großartige Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ läuft diese Woche in unseren Kinos ein. Er erzählt die Geschichte eines palästinensichen Vaters – Ismael Khatib, der nach dem Tod seines zwölfjährigen Sohnes, der von einem israelischen Soldaten durch Kopfschuß getötet wurde, dessen Organe auch an jüdische Kinder spendet.

„Unser erster Besucher nach dem Ramadan war ein Freund von Ahmed. Er kam herein und schrie, Ahmed sei getötet worden, durch einen Kopfschuss. In Panik rannten wir raus, noch in Hausschuhen, vollkommen orientierungslos. Überall waren Soldaten.“ Ismael Khatib, der Vater

Interview mit dem Vater

Mona Lisa Bericht über den Film

Sicherlich sehenswert!

Krieg in Gaza zusammengefasst in Karikaturen…

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Einsatz von Phosphor-Granaten im Gaza-Krieg

„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“

Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen.

Den Beitrag hören, der Beitrag als mp3-download


Den 4. Januar wird Sabah Abu Halimeh nie vergessen: Sie saß mit ihrer Familie beim Mittagessen, als im Nachbarhaus eine Granate einschlug. „Lasst uns ins Nebenzimmer gehen“, sagte sie, „da ist es sicher“ – aber sie kamen nur ein paar Schritte weit: „Keine Sekunde später schlug eine Granate ein: direkt über dem Kopf meines Mannes. Drei meiner Söhne und mein Mann fingen an zu brennen. Die Jungen haben gerufen ‚Mama, Feuer, Feuer‘. Ich habe nichts gesehen vor lauter Rauch. Er riecht fürchterlich. Wenn du nicht verbrennst, erstickst du an dem Geruch.“

Sabah wurde gegen die Wand geworfen, ihre einjährige Tochter Schahd fiel aus den Armen der Mutter in die Flammen. „Sie schrie ‚Mama‘, dreimal. Dann habe ich sie nicht mehr gehört. Ich bin gefallen, meine Kleider fingen Feuer, alles ist verbrannt, mein Körper, meine Haare und mein Hals. Meine Schwiegertochter und meine Enkelin waren hinten im Zimmer, sie sind völlig verbrannt, buchstäblich geschmolzen.“

Seit über zwei Wochen liegt Sabah im Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt. Ihr Mann und vier ihrer Kinder sind tot, zwei Söhne wurden mit schweren Brandwunden nach Kairo gebracht.

Die Granatenreste schwelen noch


Ob der Einsatz von Phosphor im Gazakrieg gegen internationale Konventionen verstieß, will Israel jetzt untersuchen.


Zuhause, in Beit Lahia, zeigen mir die Brüder ihres Mannes das zerstörte Haus. Die Granate ist durchs Dach gekommen, Reste des Geschosses liegen noch im Flur. Draußen zeigen sie mir Phosphorstücke. „Wir haben überall im Gazastreifen Nachweise für weißen Phosphor gefunden“, sagt Chris Cobb-Smith, Militärexperte der Menschenrechtsorganisation amnesty international. „Nicht nur die Überreste, sondern Stücke, die noch schwelen. Wenn sie die an die Luft bringen oder kicken, schlagen die Flammen sofort wieder aus.“

Cobb-Smith war früher Offizier der britischen Armee. Der dichte Rauch des weißen Phosphor, sagt er, werde gewöhnlich eingesetzt, um Truppenbewegungen zu verbergen. Als Antipersonenwaffe war er nie gedacht. Doch die israelische Armee hat ihn offensichtlich als solche eingesetzt: „Es ist unmöglich, dass dies versehentlich geschehen ist. Die Granaten wurden bewusst auf dicht besiedelte Wohngebiete abgefeuert.“

Schon kleine Verbrennungen führen zum Tod

Zurück im Schifa-Krankenhaus: Der Leiter der Abteilung für Verbrennungen, Dr. Nafez Abu Schaaban, ist ratlos angesichts der Wunden, die er in den letzten drei Wochen gesehen hat. „Manche Patienten haben nur kleine Verbrennungen, aber ihr Zustand verschlechtert sich schnell. Das können keine normalen Verbrennungen sein, die verschlimmern sich nicht so, der Patient stirbt nicht daran. Aber in diesen Fällen sind Patienten an kleinen Verbrennungen gestorben, ich verstehe nicht warum.“

Menschenrechtsorganisationen haben eine Untersuchung der Waffen gefordert, die während des Gazakrieges eingesetzt wurden. Es gibt Vermutungen, dass es sich dabei nicht nur um weißen Phosphor handelt. Auch Doktor Abu Schaaban befürchtet, dass Waffen eingesetzt wurden, über deren Langzeitwirkung ihm niemand etwas sagen kann: „Ich habe das Gefühl, wir sind wie Meerschweinchen, an denen man Waffen ausprobiert. Es ist ein Alptraum.“

(Quelle)

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Politkowskaja-Anwalt auf offener Straße ermordet

Stanislaw Markelow in Moskau erschossen

In Moskau ist ein bekannter russischer Menschenrechtsanwalt ist auf offener Straße erschossen worden. Stanislaw Markelow wurde nach einer Pressekonferenz umgebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine Journalistin der „Nowaja Gaseta“, die nach Angaben ihrer Zeitung versucht hatte einzuschreiten, wurde bei dem Attentat angeschossen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Interfax erlag sie später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Rechtsbeistand von Anna Politkowskaja

Markelow hatte unter anderem die ebenfalls ermordete regierungskritische Reporterin Anna Politkowskaja vertreten und wollte gegen die vorzeitige Haftentlassung eines russischen Offiziers vorgehen, der wegen Mordes an einer Tschetschenin in Haft saß.

Bei der Pressekonferenz rund einen Kilometer vom Kreml entfernt hatte der 34-jährige Jurist angekündigt, gegen die Freilassung von Oberst Juri Budanow bei einem internationalen Gericht Rechtsmittel einzulegen. Budanow war 2003 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er im Jahr 2000 eine 18-jährige Tschetschenin getötet hatte. Sein Fall gilt bei Menschenrechtlern als Test dafür, wie die russischen Behörden mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien umgehen.

Polizisten untersuchen den Ort, an dem Markelow erschossen wurde.

Überfall in der U-Bahn vor fünf Jahren

Offenbar war dies nicht der erste Überfall auf Markelow. Nach seinen eigenen Angaben wurde er bereits im April 2004 in der Moskauer U-Bahn von fünf Männern überfallen und bewusstlos geschlagen. Die Angreifer hätten Unterlagen zum Fall Politkowskaja mitgenommen, die Polizei habe ihm jedoch keinen Glauben geschenkt.

(Quelle)


We will not go down (Song for Gaza)

Youtube is deliberately removing comments unfavourable to Israel they have deliberately frozen the view count! I thought Youtube was meant to be neutral and unbiased?! Obviously not! Shame on you YouTube!!! We will NOT go down!!!

(Einer der Kommentare bei youtube zu diesem freeware Song…)

mp3-Download

Autor und Sänger: Michael Heart aus Los Angeles

A blinding flash of white light
Lit up the sky over Gaza tonight
People running for cover
Not knowing whether they’re dead or alive

They came with their tanks and their planes
With ravaging fiery flames
And nothing remains
Just a voice rising up in the smoky haze

We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques and our homes and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight

Women and children alike
Murdered and massacred night after night
While the so-called leaders of countries afar
Debated on who’s wrong or right

But their powerless words were in vain
And the bombs fell down like acid rain
But through the tears and the blood and the pain
You can still hear that voice through the smoky haze

We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques and our homes and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight

Andere Videos desselben Songs:

Zeige Solidarität und trage das T-Shirt (Preis: 14.00 $, derzeit etwa 10,08 €)

gaza-shirtfree-palestine-shirt-pic


EILMELDUNG: Israel beschließt einseitige Waffenruhe

17. Januar 2009, 21:34 Uhr

Israel hat eine einseitige Waffenruhe im Gaza- Konflikt verkündet. Die Ziel der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen seien mehr als erreicht worden, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert nach einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts. Die Feuerpause gilt ab 2 Uhr morgens, also in etwa 4 Stunden.

Das israelische Sicherheitskabinett hat am Abend für eine einseitige Waffenruhe gestimmt. Das teilte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert nach der Sitzung des Gremiums mit. Die Feuerpause gilt ab 2 Uhr morgens.

Laut Olmert habe Israel im Rahmen der Militär-Offensive seine Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar noch zum Teil übertroffen. Die radikalislamische Palästinenser-Organisation Hamas sei wesentlich geschwächt worden. Olmert warnte allerdings die Hamas, dass Israel sich erneut mit aller Härte zur Wehr setzen werde, falls weiter auf Israel oder seine Truppen geschossen werde.

Die Hamas hatte vor der Sitzung angekündigt, der Kampf gegen Israel werde fortgesetzt, solange sich noch israelische Soldaten im Gazastreifen aufhielten. Die Organisation werde keine Vereinbarung „unter israelischen Bedingungen“ akzeptieren, sagte der Exilführer der Hamas, Khaled Maschaal.

Israels Außenministerin Tzipi Livni hatte am Freitag in Washington mit ihrer scheidenden amerikanischen Amtskollegin Condoleezza Rice ein Memorandum unterschrieben, dem zufolge die USA weitere Anstrengungen unternehmen werden, um den über Ägypten laufenden Schmuggel von Waffen in den Gazastreifen zu unterbinden. Ägypten lud für heute zu einem internationalen Krisengipfel ein, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen wird.

Am Sonnabend hatte Israel die Operation „Gegossenes Blei“ noch mit aller Härte fortgesetzt. Artilleriegranaten schlugen nahe einer Schule des UN-Hilfswerks UNRWA ein. Eine Frau und zwei Kinder sollen palästinensischen Augenzeugen zufolge dabei getötet worden sein. In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe rund 50 Ziele angegriffen.

Israel hatte am 27. Dezember seine Militäraktion begonnen, um den Raketenbeschuss der Hamas zu stoppen.

(Quelle)

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