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Archive for the ‘Plattform’ Category

Vodaphone – Spektakulärer Fail in der Werbebranche….

Also ich amüsiere mich köstlich über die neue, auf die Generation-Upload zugeschnittene Werbekampagne von Vodaphone… Die mit dem im Bus fahrenden Sascha Lobo und der auf der Wiese twitternden Online-Mom Ute Hamelmann.

Und seit gestern ist mit dem neuen Das Vodaphone-Blog – „Twittermom“ wohl der Höhepunkt erreicht…

Dabei ist das Lesen der Kommentare noch viel spaßiger als der „Blog“-Beitrag selbst…. Also Commercial Blogging geht wirklich ganz anders! Alle Regeln mißachtet!

Alles in allem ein spektakulärer Vodafail auf der ganzen Linie, eine klassische Tragikomödie…

Also lasst euch mal schön unterhalten… :)

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Twittermom und der Vodafail…

Nachtrag:

Und nach nur einem Vodaphone-„Blog“tag zieht sich Ute alias Frau Schnutinger aus dem Web 2.0 zurück, sperrt ihren Twitter-Account und Ende ist. So schade…. Ich habe mich köstlichst amüsiert…

Da wollte Vodaphone sein schlechtes Image durch ein wenig Glanz aus der Blogger-Szene aufpolieren und es färbte andersrum ab…

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004930 – Berlin Design – Insider Tipps rund um Berlin, Design, Kreativität und Kunst…

5. Mai 2009 1 Kommentar

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Berlin ist die Stadt des Designs und hier ist die neue ultimative Database für alle Kreativen, Designer und Künstler, die Inspiration suchen und aktuell über die Szene in Berlin informiert sein wollen. Mit vielen Anschriften, Tipps, Weiterbildungsmöglichkeiten, Netzwerken, neuem Design aus der Hauptstadt…

Bist du vielleicht Künstler, Photograph, Musiker…? Die Seite bietet eine Auswahl an aktuellen internationalen Preisen Ausschreibungen, und Wettbewerben, an denen du teilnehmen kannst…

Bitte immer wieder reinschauen und sich auf dem laufenden in der Hauptstadt-Szene halten..

Oder willst du heute ausgehen, weißt nicht wohin und suchst nach einem kostenlosen Event?? Auch dafür gibt es Tipps, schau unter FreeGuide Berlin… Alles umsonst, jeden Tag!

Hier geht es zu Berlin-Design

Auf der Suche nach einer eigenen Website???

Soll sie selbstverständlich formschön, künstlerisch, einfach, vielseitig und natürlich kostenlos sein??? Dann habe ich zwei schöne Tipps… Ich war auch lange auf der Suche (abseits von blogger und wordpress, die einem natürlich auch gute Dienste leisten), aber von diesen zwei folgenden Projekten bin ich inzwischen noch mehr überzeugt… Die haben Potenzial!

1. tumblr

Die Seiten sind toll als Werbung, da gepostete Bilder von anderen „tumblern“ ganz schnell durch „repost“ weiterverbreitet werden können… Die Seite bietet tolle Möglichkeien ganz einfach durch kopieren den Look zu ändern, keine Programmierkenntnisse erforderlich. Außerdem kann man dort viele kreative Menschen sehen, die wunderbare Ideen haben! Sehr empfehlenswert! Einloggen und posten was das Zeug hält!…. :)

Meine Seite dort: Nuh Sarche.

2. carbonmade

Toll grafisch aufbereitete Seite! Super einfach! Nachteil: nur wenige Bilder können in der kostenlosen Basisversion hochgeladen werden. Vorteil: Man kann auch flash-Dateien hochladen, was vollends die Nachteile entschädigt.

Meine Seite: buyart

Und noch kurz zum Schluss… Zur Verkürzung von langen und unhandlichen Webadressen bestehender Blos empfiehlt sich der kostenlose Service von dot.tk

Liebe Grüße

Nuh Sarche

Marke Eigenbau – Die Website zum Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion

Auf der Website der Autoren des Buches „Marke Eigenbau“ kann man eigene selbstgemachte Produkte eintragen und sie so der breiteren Öffentlichkeit zum Kennenlernen und Bewerten präsentieren. So entsteht eine Plattform für Menschen, die gegen den Strom der Massenproduktion schwimmen.

Das Buch „Marke Eigenbau“

Das Neue hat Freunde; Bastler und Kunsthandwerker, Hacker und Hobbyforscher, Labelmacher und Sozial-Entrepreneure – sie alle sind Agenten einer klandestinen Massenbewegung. Die Revolution des Selbermachens baut auf neue Formen der Kooperation und bedient neue Nischen, die in der Summe mächtiger werden als der Massenmarkt. Sie kommt auf leisen Sohlen daher, aber sie verändert alles: Arbeit, Produktion, Konsum und Marketing. Denn die Marke Eigenbau ist im Begriff, zur wertvollsten Marke des 21. Jahrhunderts zu werden.

Die Revolution des Selbermachens hat ihre Vorboten längst geschickt: Manufakturen erleben eine Renaissance, aus E-Commerce wird Social Commerce, Open-Source-Netzwerke knüpfen neue Wertschöpfungsketten. An der Schwelle zur volldigitalisierten Gesellschaft kehrt die qualifizierte Handarbeit auf einer neuen Stufe zurück. Gute Produkte zu fairen Preisen von kleinen Anbietern eröffnen neue Märkte und krempeln bestehende um. Denn die Massenproduktion trifft immer weniger den Geschmack und die Bedürfnisse souveräner Kunden, die sich längst nicht mehr in der Rolle des Endverbrauchers sehen.

Das Buch belegt mit vielen internationalen und nationalen Beispielen, wie Weltwirtschaft Marke Eigenbau schon heute funktioniert. Es erklärt, warum Masse künftig die Summe der Nischen sein wird. Es beschreibt, wie die Grenzen zwischen Produzenten und Käufern fließend werden, warum „Prosumenten“ immer mehr Einfluss auf Produktgestaltung nehmen – oder sich entscheiden, gleich selbst Produkte herzustellen, die der Massenmarkt trotz vordergründiger Vielfalt nicht offeriert. Dank Internet lässt sich heute eine gute Idee im Kollektiv zur Marktreife bringen und ein lokales Produkt global vertreiben. Die Welt der Waren und Dienstleistungen ist flach, und das nicht nur für aufstrebende indische Unternehmen, sondern auch für globalisierte Individuen mit Gründergeist in Vancouver, Amsterdam oder Reutlingen. Immer mehr Menschen erkennen: Die Weltwirtschaft ist zu wichtig, um sie globalen Konzernen zu überlassen.

„Marke Eigenbau“ erzählt damit nicht nur von den Chancen des Einzelnen und der Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkennen. Die Revolution des Selbermachens ist auch ein listenreicher und lustvoller Kampf gegen Bürokratie, Großorganisationen und globale Ausbeutungsverhältnisse. Denn die neue, kleinteilige Ökonomie wird für das kommunale Gemeinwesen und die ärmsten Weltregionen ganz neue Perspektiven öffnen.

(Quelle)