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Archive for Januar 2009

Auf der Suche nach einer eigenen Website???

Soll sie selbstverständlich formschön, künstlerisch, einfach, vielseitig und natürlich kostenlos sein??? Dann habe ich zwei schöne Tipps… Ich war auch lange auf der Suche (abseits von blogger und wordpress, die einem natürlich auch gute Dienste leisten), aber von diesen zwei folgenden Projekten bin ich inzwischen noch mehr überzeugt… Die haben Potenzial!

1. tumblr

Die Seiten sind toll als Werbung, da gepostete Bilder von anderen „tumblern“ ganz schnell durch „repost“ weiterverbreitet werden können… Die Seite bietet tolle Möglichkeien ganz einfach durch kopieren den Look zu ändern, keine Programmierkenntnisse erforderlich. Außerdem kann man dort viele kreative Menschen sehen, die wunderbare Ideen haben! Sehr empfehlenswert! Einloggen und posten was das Zeug hält!…. :)

Meine Seite dort: Nuh Sarche.

2. carbonmade

Toll grafisch aufbereitete Seite! Super einfach! Nachteil: nur wenige Bilder können in der kostenlosen Basisversion hochgeladen werden. Vorteil: Man kann auch flash-Dateien hochladen, was vollends die Nachteile entschädigt.

Meine Seite: buyart

Und noch kurz zum Schluss… Zur Verkürzung von langen und unhandlichen Webadressen bestehender Blos empfiehlt sich der kostenlose Service von dot.tk

Liebe Grüße

Nuh Sarche

„Das Leben ist schön“

Tolle Internet-Seiten für Kleinkinder…

Neuer Blog: WEB FOR KIDS

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Hier der aktualisierte Artikel…

Einsatz von Phosphor-Granaten im Gaza-Krieg

„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“

Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen.

Den Beitrag hören, der Beitrag als mp3-download


Den 4. Januar wird Sabah Abu Halimeh nie vergessen: Sie saß mit ihrer Familie beim Mittagessen, als im Nachbarhaus eine Granate einschlug. „Lasst uns ins Nebenzimmer gehen“, sagte sie, „da ist es sicher“ – aber sie kamen nur ein paar Schritte weit: „Keine Sekunde später schlug eine Granate ein: direkt über dem Kopf meines Mannes. Drei meiner Söhne und mein Mann fingen an zu brennen. Die Jungen haben gerufen ‚Mama, Feuer, Feuer‘. Ich habe nichts gesehen vor lauter Rauch. Er riecht fürchterlich. Wenn du nicht verbrennst, erstickst du an dem Geruch.“

Sabah wurde gegen die Wand geworfen, ihre einjährige Tochter Schahd fiel aus den Armen der Mutter in die Flammen. „Sie schrie ‚Mama‘, dreimal. Dann habe ich sie nicht mehr gehört. Ich bin gefallen, meine Kleider fingen Feuer, alles ist verbrannt, mein Körper, meine Haare und mein Hals. Meine Schwiegertochter und meine Enkelin waren hinten im Zimmer, sie sind völlig verbrannt, buchstäblich geschmolzen.“

Seit über zwei Wochen liegt Sabah im Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt. Ihr Mann und vier ihrer Kinder sind tot, zwei Söhne wurden mit schweren Brandwunden nach Kairo gebracht.

Die Granatenreste schwelen noch


Ob der Einsatz von Phosphor im Gazakrieg gegen internationale Konventionen verstieß, will Israel jetzt untersuchen.


Zuhause, in Beit Lahia, zeigen mir die Brüder ihres Mannes das zerstörte Haus. Die Granate ist durchs Dach gekommen, Reste des Geschosses liegen noch im Flur. Draußen zeigen sie mir Phosphorstücke. „Wir haben überall im Gazastreifen Nachweise für weißen Phosphor gefunden“, sagt Chris Cobb-Smith, Militärexperte der Menschenrechtsorganisation amnesty international. „Nicht nur die Überreste, sondern Stücke, die noch schwelen. Wenn sie die an die Luft bringen oder kicken, schlagen die Flammen sofort wieder aus.“

Cobb-Smith war früher Offizier der britischen Armee. Der dichte Rauch des weißen Phosphor, sagt er, werde gewöhnlich eingesetzt, um Truppenbewegungen zu verbergen. Als Antipersonenwaffe war er nie gedacht. Doch die israelische Armee hat ihn offensichtlich als solche eingesetzt: „Es ist unmöglich, dass dies versehentlich geschehen ist. Die Granaten wurden bewusst auf dicht besiedelte Wohngebiete abgefeuert.“

Schon kleine Verbrennungen führen zum Tod

Zurück im Schifa-Krankenhaus: Der Leiter der Abteilung für Verbrennungen, Dr. Nafez Abu Schaaban, ist ratlos angesichts der Wunden, die er in den letzten drei Wochen gesehen hat. „Manche Patienten haben nur kleine Verbrennungen, aber ihr Zustand verschlechtert sich schnell. Das können keine normalen Verbrennungen sein, die verschlimmern sich nicht so, der Patient stirbt nicht daran. Aber in diesen Fällen sind Patienten an kleinen Verbrennungen gestorben, ich verstehe nicht warum.“

Menschenrechtsorganisationen haben eine Untersuchung der Waffen gefordert, die während des Gazakrieges eingesetzt wurden. Es gibt Vermutungen, dass es sich dabei nicht nur um weißen Phosphor handelt. Auch Doktor Abu Schaaban befürchtet, dass Waffen eingesetzt wurden, über deren Langzeitwirkung ihm niemand etwas sagen kann: „Ich habe das Gefühl, wir sind wie Meerschweinchen, an denen man Waffen ausprobiert. Es ist ein Alptraum.“

(Quelle)

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Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

Goethe war MUSLIM

Berühmte Menschen, die zum Islam konvertiert sind

(Quellen)

Lese auch: „Menschen, die den Islam gewählt haben“

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Im Spagat zwischen den Kulturen…

„Die türkischen Mädchen in Deutschland, die sich gegen die Tradition ihrer Väter auflehnen, riskieren viel, auch ihr Leben. Sie werden in fremden Heimatdörfern verlobt, verheiratet, weggesperrt – oder sie brechen aus wie Fatma und Esma…“

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Schwestern Esma, Fatma: Leiser Aufstand gegen die Alten (Foto: GABY GERSTER)

„Fatma ist im Schwarzwald aufgewachsen, wo das Leben „Schaffen“ hieß und wo hinter zugeputzten Fachwerkfassaden die südtürkischen Dorfstraßen wieder zusammengefunden hatten.

Sie ist 17, als die Türkei-Reise ansteht. Einen Großteil der vergangenen Jahre hat sie damit verbracht, ihrer Mutter beizubringen, dass eine Jeans nur ein Kleidungsstück ist und nicht mit Fegefeuer bestraft wird.

Ihr Vater war schon Anfang der Neunziger ausgezogen. Die Mutter ging umso häufiger in die Moschee und betete zu Gott um die Kraft, ihre älteste Tochter heil in die Hände eines ehrbaren Mannes übergeben zu können. „Es war wie eine olympische Disziplin“, sagt Fatma. „Die Tochter muss durch alle Gefahren in Deutschland ins Ziel gebracht werden, ohne dabei die Ehre zu verlieren. Das Ziel ist ein guter Mann. Beim Scheitern droht die Hölle.“

Fatma ist ein hübsches Mädchen, das seine Geschichte leise erzählt und die Sätze mit „weischt?“ beendet. Sie sagt, sie sei heute Buddhistin.

Alle sprachen von der Urlaubsreise. Fatma wusste nicht, ob auch für sie ein Rückflug vorgesehen war. „Gleich nach der Ankunft in der Türkei bin ich im Haus meiner Tanten eingesperrt worden. Sie haben mir die Jeans weggenommen und einen langen Rock gegeben.“ Und das Kopftuch.

Sie schrie, weinte, drohte sich umzubringen. „Ich war so verloren. Wo sollte ich hin? Offenbar hatte eine Cousine erzählt, ich würde mich mit einem Jungen treffen. Das hatte meine Mutter dazu gebracht, mich in die Türkei abzuschieben.“ Sie sah noch, wie den Tanten ihr Pass gegeben wurde.

Dann fuhr die Mutter zurück nach Deutschland. Zum Abschied sagte sie, Fatma könne sich ja wieder scheiden lassen. „Ihr war es egal, ob ich glücklich werde. Hauptsache, sie wäre vor Allah nicht mehr verantwortlich für meine Sünden.“

Um die Zwangsheirat zu verhindern, erzählte Fatma, sie sei keine Jungfrau mehr. Die Tanten und eine Nachbarin zerrten sie zu einer Hinterhofärztin in Adana, der nächstgrößeren Stadt. Sie musste sich vor den Frauen ausziehen und breitbeinig auf einen Stuhl setzen. Alle schauten. Die Ärztin tastete ein wenig. Dann sagt sie: „Ich habe nicht die passenden Geräte, aber zu 80 Prozent bin ich mir sicher, dass sie keine Jungfrau mehr ist.“ Die Tanten zeterten: „Wie kannst du noch leben?“, riefen sie. „Wie kannst du einfach weiteratmen?“ Eine nahm Fatma zur Seite und sagte: „Anderen Mädchen ist das auch passiert. Sie haben Tabletten genommen.“

Als Fatma versprach, ihren angeblichen Freund zu heiraten, durfte sie zurück in den Schwarzwald. Dort ging ihre Mutter noch einmal mit ihr zur Frauenärztin. Das Ergebnis des Tests legte Fatma neben den Abschiedsbrief, bevor sie von zu Hause fortlief. Als Jungfrau.

Sie tauchte unter in einer Hilfseinrichtung für muslimische Mädchen. Es gibt sie in vielen größeren

Städten. In den Wohnzimmern hängen Poster von Yvonne Catterfeld, in den Regalen liegen Plüschtiere und kleine rote Herzen, auf denen „I love You“ steht. Wer es bis hierhin geschafft hat, kann anfangen, an sich zu denken. Wenn die Kraft noch da ist.

„Viele kehren wieder um“, sagt Fatma. „Ich war erst einmal gerettet. Das Problem war meine jüngere Schwester. Unsere Mutter hatte sich geschworen, alles zu tun, damit sie nicht so endete wie ich.“

Alles begann von vorn. Ihre Schwester Esma war zwölf im Jahr 1996, als es wieder Sommer wurde im Schwarzwald und die Ferien anstanden. „Esma musste sofort nach der Schule ihre Sachen packen und mit zum Flughafen kommen. Als sie unseren Onkel am Flughafen sah, bekam sie einen Verdacht und rannte fort.“

Der Onkel fing sie ein, sagte, es sei nur ein Türkei-Urlaub. Esma glaubte kein Wort. Aber sie stieg in den Flieger nach Adana und ahnte, sie würde Deutschland die nächsten Jahre nicht wieder sehen. Einen Satz der Mutter hatte sie im Kopf: „Ihr Fleisch gehört euch, die Knochen mir.“

„Das sagt man so. Ich wusste nur“, sagt Fatma, „dass meine Schwester in einer Koranschule ist. Ich habe mich so nach ihr gesehnt. Aber wenn ich unsere Mutter anrief, durfte ich nicht mal ihren Namen sagen. „Soll sie so werden wie du?“, hieß es dann.“

Esma war schon vier Jahre in der Türkei, als Fatma endlich erlaubt wurde, Geschenke zu schicken. In einem Paket versteckte sie ihre Telefonnummer.

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Sie telefonierten heimlich. Esma lebte in einer Koranschule, wo man auch beim Schlafen das Kopftuch aufbehalten und morgens um drei Uhr aufstehen musste zum Gebet. „Es war wie in einem schlechten Märchen. Ich fuhr in die Türkei und rief Esma an. Aber plötzlich sagte sie, sie wolle mich nicht sehen, weil ich kein Kopftuch trüge. So groß war der Einfluss, unter dem sie stand.“

Fatma brachte Geschenke und überredete die Hodschas, ihre Schwester kurz sehen zu dürfen: „Sie saß völlig eingeschüchtert vor mir und redete kaum etwas.“ Es blieb nur ein Weg.

Es war das Jahr 2002, und in einer schwäbischen Kleinstadt plante eine junge Frau, ihre Schwester zurück nach Hause zu entführen. Damit sie ihr Haar offen tragen kann und mal ins Kino gehen und sich mal aussuchen, mit wem sie leben möchte oder auch nicht.

Zurück in Deutschland, lieh Fatma sich einen Pass für ihre Schwester aus. Das ist nicht unüblich. Für deutsche Grenzer sehen türkische Mädchen alle ziemlich ähnlich aus. Dann rief Esma an, aufgelöst: Sie solle mit einem älteren Mann aus dem Nachbardorf verlobt werden. „Er wollte Esma, weil sie Kontakte nach Deutschland hatte, klar. Und meine Tanten wollten Esma so schnell wie möglich loswerden – bevor sie etwas macht.“ Bis zur geplanten Hochzeit waren es noch vier Monate. Fatma redete mit ihrer Mutter, bekam tatsächlich die Erlaubnis, in die Türkei zu ihrer Schwester zu fliegen, um, wie sie sagte, den Tanten bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Von ihrem Ersparten kaufte sie bei Woolworth Schnellkochtöpfe und Kaffeesets für die Tanten. Sie besorgte zwei Flugtickets und bestellte einen Mietwagen.

Aus Angst, dass ihre Familie den nächstgelegenen Flughafen absuchen könnte, hatte sie den Rückflug von Antalya gebucht, rund 500 Kilometer entfernt. Sie hatte eine dunkelblonde Perücke besorgt. Es war jetzt kein Märchen mehr, es war wie im Film.

Die Tanten schöpften keinen Verdacht. Bei der ersten Gelegenheit verließen die Mädchen das Haus. Zwei Straßen entfernt fanden sie ein Taxi, das sie zum Mietwagen bringen sollte. Esma hatte das Kopftuch ab-und die Perücke aufgesetzt. Im Taxi schwiegen sie. „Der Fahrer sollte nicht merken, dass wir aus Deutschland kommen. Das wäre sofort aufgefallen.“

Fatma steuerte den Mietwagen. Auf dem Weg nach Antalya kam ihnen ein Bus entgegen und drängte sie in einen Graben. Es dauerte Stunden, bis sie weiterfahren konnten. Dann klingelte das Handy von Fatma.

Es war die Tante. Sie würde jemanden finden, der sie aufspürte, auch in Deutschland. Der Bräutigam sei schon unterwegs. „Niemand hatte eine solche Flucht erwartet. Esma hatte vorher zu allem Ja und Amen gesagt. Unsere Tanten hatten immer gesagt, dass noch nie jemand aus ihrem Dorf entführt worden sei. Und jetzt noch von einer Frau.“

Im Flughafenhotel fragten sie sich die Daten in den falschen Papieren ab und übten die deutschen Sätze wieder ein. Esma zog sich die Kleider an, die ihre Schwester aus Deutschland mitgebracht hatte. Ihre Lippen schminkten sie sich mit Konturenstift passend zum Passfoto. Die Beamten am Flughafen in Antalya schöpften kaum Verdacht. Esma sagte, es sei ein altes Foto: „Ich werde es ändern lassen, sobald ich in Deutschland bin.“

„Sie haben sich aber verändert“, sagte der Beamte in Frankfurt. Esma antwortete auf Deutsch, wie sie es geübt hat. Ja, sie habe schon einen Termin beim türkischen Konsulat, um einen neuen Pass zu beantragen. Sie war nicht nervös. Sie sagt später, sie habe das noch gehabt, „dieses Gefühl von Deutschsein“.

Erst nach der Passkontrolle meldeten sie sich bei ihrer Mutter. „Verreckt auf dem Weg“, antwortete die.

„Sie war eben völlig verzweifelt“, sagt Fatma. „Ich glaube, unsere Mutter hatte einfach Höllenvisionen. Sie hatte Allah gegenüber versagt.“

Fatma versteckte ihre Schwester bei sich, schrieb Esma später in der Volkshochschule ein, um sie den Hauptschulabschluss machen zu lassen. Nach etlichen Behördengängen hat Esma jetzt eine Aufenthaltsgenehmigung, Fatma arbeitet bei einem Rechtsanwalt und macht das Abitur nach.

Die Schwestern leben in einer kleinen Wohnung in Süddeutschland, schlafen in einem Bett. Fatma hat ein Bild des Dalai Lama darüber aufgehängt, Esma den Kalender mit Gebetszeiten. Die Ältere trägt den Bauch frei, die andere das Kopftuch zu engen Jeans. Beide sind völlig verschieden. Aber frei, sich zu entscheiden…“

(Ausschnitt aus einem Artikel: DER SPIEGEL 47/2004, alle Rechte vorbehalten, Quelle)


Politkowskaja-Anwalt auf offener Straße ermordet

Stanislaw Markelow in Moskau erschossen

In Moskau ist ein bekannter russischer Menschenrechtsanwalt ist auf offener Straße erschossen worden. Stanislaw Markelow wurde nach einer Pressekonferenz umgebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine Journalistin der „Nowaja Gaseta“, die nach Angaben ihrer Zeitung versucht hatte einzuschreiten, wurde bei dem Attentat angeschossen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Interfax erlag sie später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Rechtsbeistand von Anna Politkowskaja

Markelow hatte unter anderem die ebenfalls ermordete regierungskritische Reporterin Anna Politkowskaja vertreten und wollte gegen die vorzeitige Haftentlassung eines russischen Offiziers vorgehen, der wegen Mordes an einer Tschetschenin in Haft saß.

Bei der Pressekonferenz rund einen Kilometer vom Kreml entfernt hatte der 34-jährige Jurist angekündigt, gegen die Freilassung von Oberst Juri Budanow bei einem internationalen Gericht Rechtsmittel einzulegen. Budanow war 2003 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er im Jahr 2000 eine 18-jährige Tschetschenin getötet hatte. Sein Fall gilt bei Menschenrechtlern als Test dafür, wie die russischen Behörden mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien umgehen.

Polizisten untersuchen den Ort, an dem Markelow erschossen wurde.

Überfall in der U-Bahn vor fünf Jahren

Offenbar war dies nicht der erste Überfall auf Markelow. Nach seinen eigenen Angaben wurde er bereits im April 2004 in der Moskauer U-Bahn von fünf Männern überfallen und bewusstlos geschlagen. Die Angreifer hätten Unterlagen zum Fall Politkowskaja mitgenommen, die Polizei habe ihm jedoch keinen Glauben geschenkt.

(Quelle)