Nuh’s Welt

Interessantes und kurioses durch die Augen von Nuh…

Schweinegrippe und der strenge Geruch der Korruption 14. August 2009

F. William Engdahl

Erschreckende Einzelheiten über das geradezu kriminell verantwortungslose Verhalten leitender Funktionäre der UNO-Institution WHO (Weltgesundheitsorganisation) – die wegen der angeblichen Krankheit H1N1 Influenza A alias Schweinegrippe weltweit eine »Pandemie« ausgerufen hat – kommen jetzt ans Licht. In den USA und in Großbritannien haben Vertreter der für die Sicherheit von Arzneimitteln zuständigen Behörden Impfstoffe von großen Pharma-Herstellern zugelassen, die noch nicht auf mögliche Nebenwirkungen untersucht oder anderen Tests unterzogen worden sind. Doch damit nicht genug, jetzt kommt heraus, dass ein führendes Mitglied des Beirats der britischen Regierung für die Notimpfungen in England auf der Gehaltsliste eines der weltweit größten Hersteller von Impfstoffen steht.

Die staatlichen britischen Aufsichtsbehörden im Fall eines Gesundheitsnotstands und möglicher Epidemien lassen sich bei der Entscheidung über die akute Bedrohung durch eine bestimmte Krankheit von einem wissenschaftlichen Beirat, dem Scientific Advisory Council for Emergencies oder SAGE (Wissenschaftlicher Beirat für Notfallsituationen) beraten. Jetzt ist bekannt geworden, dass ein führendes Mitglied des britischen SAGE, Professor Sir Roy Anderson, bezahltes Vorstandsmitglied des großen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline ist, der an der Herstellung des von der WHO empfohlenen antiviralen Medikaments Relenza und eines Impfstoffs gegen H1N1 Influenza A oder Schweinegrippe beteiligt ist.

Roy Anderson, Berater der britischen Regierung in Fragen von Epidemie, sitzt auch im Vorstand des Impfstoffherstellers GlaxoSmithKline.

Anderson, der im Scientific Advisory Council for Emergencies, SAGE, sitzt, einer 20-köpfigen Arbeitsgruppe, die einen Aktionsplan gegen die Ausbreitung des Virus erarbeitet, erhält als Direktor von GlaxoSmithKline jährliche Zuwendungen in Höhe von 134.000 Euro. GlaxoSmithKline verkauft Impfstoffe gegen die Schweinegrippe und antivirale Medikamente an den Britischen Gesundheitsdienst und an Regierungen in aller Welt.

Die finanziellen Verbindungen zu einem der Unternehmen, das von gesundheitspolitischen Entscheidungen der Regierung profitiert, bedeuten einen klaren Verstoß gegen die Statuten von SAGE. Steuerzahlergruppen haben Anderson aufgefordert, wegen dieses offensichtlichen Interessenkonflikts vom SAGE zurückzutreten. Bislang bestreiten sowohl die britische Regierung als auch GlaxoSmithKline einen solchen Interessenkonflikt und versuchen, den Skandal zu vertuschen.

Anderson wurde in den SAGE berufen, um diesen »behördenübergreifend wissenschaftlich in Bezug auf den Ausbruch der Schweinegrippe zu beraten«. Bezeichnenderweise sprach er als einer der ersten Experten in Großbritannien von einer Pandemie. In einem Interview mit dem britischen Radiosender Radio Four Today am 1. Mai pries er die Grippemedikamente und rief dazu auf, sie auf breiter Basis anzuwenden. Den Hörern wurde natürlich nicht gesagt, dass er für GSK tätig ist, den Hersteller von Relenza, eines von zwei empfohlenen antiviralen Medikamenten.

Seit dem weltweiten Ausbruch der Schweinegrippe im April (die Krankheit selbst verläuft so mild wie eine neue Grippe, ein Beweis für den von der WHO behaupteten neuen Krankheitserreger ist noch gar nicht erbracht), hat GlaxoSmithKline einen Dreimonats-Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro gemeldet. Der Verkauf des Relenza-Inhalators, einer Alternative zu Tamiflu, wird voraussichtlich mehr als 700 Millionen Euro einbringen. Dieser Betrag wird wahrscheinlich noch einmal um 2,3 Milliarden Euro steigen, wenn im September mit der Auslieferung des Schweinegrippe-Impfstoffs begonnen wird.

Der Preis der GSK-Aktie ist seit Mai um zehn Prozent gestiegen. Ein GSK-Sprecher hat betont, es liege kein Interessenkonflikt vor. Als 2001 die Maul- und Klauenseuche bei Rindern ausbrach, fungierte Anderson als Berater für Tony Blair. Sein Rat führte damals zur völlig überflüssigen Notschlachtung von sechs Millionen Tieren. An der Universität Oxford war Professor Anderson Gegenstand einer Kontroverse über einen Verstoß gegen die Regeln, weil er seine geschäftlichen Interessen als Aktionär von International Biomedical and Health Sciences Consortium, einer biomedizinischen Beraterfirma aus Oxford, nicht angegeben hatte. Die Firma hatte Stipendien an sein Forschungszentrum vergeben. Sir Roy musste zurücktreten. Er ging dann zum Imperial College in London und wurde später Leiter der wissenschaftlichen Abteilung im Verteidigungsministerium, bevor er im letzten Jahr Rektor der Universität Imperial College in London wurde, von wo er ein jährliches Gehalt von 460.000 Euro bezieht.

 

Gedanken direkt aus meinem Hauptstadt-Blog… 5. August 2009

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Aus meinem

 

Vodaphone – Spektakulärer Fail in der Werbebranche…. 21. Juli 2009

Also ich amüsiere mich köstlich über die neue, auf die Generation-Upload zugeschnittene Werbekampagne von Vodaphone… Die mit dem im Bus fahrenden Sascha Lobo und der auf der Wiese twitternden Online-Mom Ute Hamelmann.

Und seit gestern ist mit dem neuen Das Vodaphone-Blog – „Twittermom“ wohl der Höhepunkt erreicht…

Dabei ist das Lesen der Kommentare noch viel spaßiger als der „Blog“-Beitrag selbst…. Also Commercial Blogging geht wirklich ganz anders! Alle Regeln mißachtet!

Alles in allem ein spektakulärer Vodafail auf der ganzen Linie, eine klassische Tragikomödie…

Also lasst euch mal schön unterhalten… :)

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Twittermom und der Vodafail…

Nachtrag:

Und nach nur einem Vodaphone-“Blog“tag zieht sich Ute alias Frau Schnutinger aus dem Web 2.0 zurück, sperrt ihren Twitter-Account und Ende ist. So schade…. Ich habe mich köstlichst amüsiert…

Da wollte Vodaphone sein schlechtes Image durch ein wenig Glanz aus der Blogger-Szene aufpolieren und es färbte andersrum ab…

 

Gerade zu twittern begonnen, schon erschossen…. 19. Mai 2009

Dolla, der 21 Jahre alte Rapper, mit bürgerlichem Namen Roderick Anthony Burton II, in LA erschossen…

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Vor einigen Stunden hat der US-Rapper Dolla gerade ein Twitter-Konto angelegt und zwei messages hinterlassen, da wurde er auch schon in LA vor einem Einkaufszentrum erschossen……. (via mygall)

 

Google is out! —> Revolutionäre neue SUCHMACHINE – Spezify… 16. Mai 2009

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Es ist eine revolutionäre neue Suchmaschine: Spezify… Gut durchdacht, vielseitig, nett designed und durch das browsen im infinite canvas – Verfahren auch ungewöhnlich im Gebraucht…

Sich selbst googeln ist out! Spezify yourself…

 

Organspende als Zeichen des Friedens im Nahen Osten… 6. Mai 2009

„Trailer von „Das Herz von Jenin“

Der neue großartige Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ läuft diese Woche in unseren Kinos ein. Er erzählt die Geschichte eines palästinensichen Vaters – Ismael Khatib, der nach dem Tod seines zwölfjährigen Sohnes, der von einem israelischen Soldaten durch Kopfschuß getötet wurde, dessen Organe auch an jüdische Kinder spendet.

„Unser erster Besucher nach dem Ramadan war ein Freund von Ahmed. Er kam herein und schrie, Ahmed sei getötet worden, durch einen Kopfschuss. In Panik rannten wir raus, noch in Hausschuhen, vollkommen orientierungslos. Überall waren Soldaten.“ Ismael Khatib, der Vater

Interview mit dem Vater

Mona Lisa Bericht über den Film

Sicherlich sehenswert!

 

004930 – Berlin Design – Insider Tipps rund um Berlin, Design, Kreativität und Kunst… 5. Mai 2009

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Berlin ist die Stadt des Designs und hier ist die neue ultimative Database für alle Kreativen, Designer und Künstler, die Inspiration suchen und aktuell über die Szene in Berlin informiert sein wollen. Mit vielen Anschriften, Tipps, Weiterbildungsmöglichkeiten, Netzwerken, neuem Design aus der Hauptstadt…

Bist du vielleicht Künstler, Photograph, Musiker…? Die Seite bietet eine Auswahl an aktuellen internationalen Preisen Ausschreibungen, und Wettbewerben, an denen du teilnehmen kannst…

Bitte immer wieder reinschauen und sich auf dem laufenden in der Hauptstadt-Szene halten..

Oder willst du heute ausgehen, weißt nicht wohin und suchst nach einem kostenlosen Event?? Auch dafür gibt es Tipps, schau unter FreeGuide Berlin… Alles umsonst, jeden Tag!

Hier geht es zu Berlin-Design

 

Ich und meine Putzfrau… 5. Mai 2009

Heute war es schon wieder so weit… Ich brauchte meine Putzfrau. Ganz dringend! Es sah bei mir zu Hause aus wie bei Hempels unter dem Sofa. Also ließ ich meine Putzfrau kommen. Ich rufe sie nicht oft, aber manchmal muss es eben sein.

Diese Frau ist wirklich ein Goldschatz, sie macht mein Leben wieder schön! Sie kommt dann immer, setzt sich erst einmal hin, trinkt einen Kaffee und dann legt sie los. Sie bindet zuerst ihre Haare zusammen, sucht im Fernseher einen Musiksender und macht die Musik ganz laut (deswegen lasse ich sie meistens nur kommen, wenn sonst keiner zu Hause ist). Dann öffnet sie alle Fenster (so wissen auch endlich alle meine Nachbarn, dass bei mir was passiert) und fängt an zu putzen.

Sie schüttelt dabei zum Beispiel immer alle Teppiche und Badezimmermatten einfach vom Balkon aus, weswegen sich die fette Nachbarin von unten lauthals beschwert, aber das macht ihr gar nichts. Sie brüllt dann immer was zurück und macht einfach weiter. Ich könnte mir auch nicht vorstellen mit jedem einzelnen Teppich die drei Stockwerke nach unten und über den Parkplatz zu der Teppichklopfstange zu rennen, um ihn sauber zu machen. Ich hätte ja nicht einmal einen Teppichklopfer für sie, wenn sie es machen würde. Wer hat denn heute noch einen Teppichklopfer? Wo sollte man so ein Ding heutzutage noch kaufen? Die sind doch zusammen mit den hauptberuflichen Hausfrauen ausgestorben…

Na ja, auf jeden Fall macht die Putzfrau schon ziemlich gut sauber, genauso wie ich es gerne habe. Und das allerbeste an ihr ist, dass sie das alles total kostenlos macht! Wirklich! Sie nimmt keinen einzigen Cent! Deswegen lasse ich sie ja nicht so oft kommen wie ich es eigentlich am liebsten hätte. Es ist dann doch irgendwie peinlich… Wenn schon jemand arbeitet ohne dafür Geld zu nehmen, dann kann ich ihn ja doch nicht alle 5 Minuten rufen! Ich habe mich auch mal gefragt, warum sie überhaupt kommt, wenn sie doch alles umsonst macht… Und „umsonst“ meint hier sowohl den fehlenden Lohn, als auch die Tatsache, dass alles gleich wieder unordentlich und schmutzig ist. Und sie hat es dann so erklärt:

„Ich putze, weil ich die Welt ein bisschen schöner machen möchte. Dreck und Unordnung kann ich nicht ausstehen.“

Ja… Nachvollziehbar… Auf jeden Fall war sie heute da und hat das Bade- und das Schlafzimmer pikobello sauber gemacht. Für mehr hatte sie heute leider keine Zeit. Ich werde sie für den Rest der Wohnung aber noch brauchen und bald wieder rufen müssen. Wenn es mir doch nur nicht so peinlich wäre…

Ich hätte es heute zwar lieber gehabt, wenn diese Frau gleich die ganze Wohnung in einem Wisch geputzt hätte, weil hier ein Frühlingsputz echt notwendig ist. Aber was soll man tun? Ich kann sie doch nicht unter Druck setzen… Als sie also fertig war, da machte ich den Fernseher aus, öffnete wieder meine Haare und ging raus, das schöne Wetter genießen. Ich kann in meiner Freizeit doch nicht den ganzen Tag nur als MEINE EIGENE Putzfrau schuften…

Nuh Sarche

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Mein neues Bett… 8. April 2009

Draußen vor dem Laden rauchte ich schnell noch eine. Bemüht es so hinzukriegen, dass es keiner merkte. Und als ich so langsam, versteckt rauchend zum Eingang spazierte, da kam mir so eine entgegen, langsam, immer näher, bis sie meine imaginäre Rück-mir-nicht-zu-nah-auf-die-Pelle-Grenze überschritt, mich angrinste, mir ihre Kippe entgegenstreckte und fragte: „Hast du mal Feuer?“ Also kramte ich hastig in meiner schicken Handtasche, fand endlich das Feuerzeug und gab es ihr. Sie grinste nur weiter, machte ihre Zigarette an und wackelte dankend wieder weg.

So! Das hatte ich nun davon! Ich, eine überzeugte Nichtraucherin! Seitdem ich vor 10 Jahren aufgehört hatte zu rauchen entwickelte sich bei mir eine regelrechte Abscheu vor den ganzen weiterrauchenden Proleten. Also zu den wollte ich auf keinen Fall dazugehören. Und nu? Da solidarisiert sich mal eben eine rauchende Asoziale mit mir! Muss wohl an den Raucherunfreundlichen-Zeiten neuerdings liegen, da rückt zusammen, was nicht zusammengehört… Das ließ mich mal wieder dieses ganze Ach-was-soll’s-dann-rauche-ich-doch-eben-wieder-Ding gehörig überdenken. Aber erst nachdem ich wieder zu Hause war. Jetzt war ich noch auf der Suche nach einem neuen Bett. Deshalb der ganze Ausflug in den Möbelladen.

Und als ich so die Rolltreppe nach oben in die Schlafzimmer-Abteilung befördert wurde, sah ich von weitem sofort mein Traumbett. Weiß, Kunstleder-Verkleidung (oder wie nennt man noch dieses Plastikzeug?), Sonderangebot, Preis 299 Euro ohne Lattenrost und Matratzen. Also ging ich daraufhin gleich, ohne den Rest der Ausstellung zu begutachten, zu dem hinter einem Schreibtisch in seine Arbeit am Computer vertieften Verkaufspersonal. Verkaufspersonal beschreibt hier einen schicken Mann im (Maß?)Anzug (das kann ich immer so schlecht beurteilen…). Und ich fragte nach dem Bett-Endpreis mit Lattenrost und Matratzen. Und da rechnete er im Taschenrechner-Programm des Computers: 299 Euro fürs Bett, plus zwei Lattenroste (gerade im Angebot!) für je 79 Euro und noch zwei von den günstigsten besten Matratzen je 249 Euro… Das wären dann 955 Euro… Und ob er mir nicht gleich die Matratzen zeigen könnte? Übrigens die Matratzen wären auch im Sonderangebot, da sollte ich mich relativ schnell entscheiden, kam noch auf dem Weg in die Matratzenabteilung von ihm.

Also da, auf diese rechte sollte ich mal eben hinlegen, die Schuhe bitte vorher ausziehen, tönte es vom erfahrenen Verkaufspersonal, mit einem charmanten Lächeln vorgetragen. Also tat ich wie befohlen und legte mich auf dem Rücken schuhlos hin. „Und bitte entspannen.“ Also entspannte ich mich. „Noch mehr entspannen.“ Also entspannte ich mich noch mehr. „Nein, sie sind immer noch nicht entspannt!“ Nein, war ich wirklich nicht. Aber wie zum Henker konnte er es sehen, dass ich mir gerade Gedanken über mögliche Löcher in meinen Socken machte, und versuchte möglichst so zu liegen, dass es ihm im Falle des Falles auf keinen Fall auffallen sollte. Na ja, war eben sehr erfahren das Verkaufspersonal… Also entspannte ich mich mehr, auf die Gefahr eines Sockenlochs hin, denn ich hatte die Augen geschlossen und genoss die Matratzenbequemlichkeit und konnte nicht mehr orten, wo er stand. „Und jetzt die Seitenlage bitte.“ Also drehte ich mich auf die Seite. „Ich darf mal bitte.“ Und er packte seine Hände unvermittelt je auf meine Hüfte und unter meine andere. Da ich aber so entspannt war, konnte ich nun nicht mal zusammenzucken… „Und da zeigt sich die Qualität der Matratze, denn obwohl ihr Gesäß in die Matratze eingesunken ist, haben sie noch Raum zur Hüfte hin und die Wirbelsäule kann sich in der Gerade entspannen… bla bla bla.“

Die Vorführung kam zum Ende, ich stand auf und fragte naiv: „Also das sind die Matratzen die sie mir vorgerechnet haben“, weil ich meine sinnlichen Eindrücke mit dem Vorgespräch mental in Zusammenhang bringen und zusammen abspeichern wollte. „Aber wo! Diese kosten 549 Euro, sind allerdings nicht gerade im Sonderangebot wie die anderen. Diese sind hier.“ Und er zeigte mir fast genauso aussehende Matratzen nebenan. „Ich sage immer, wenn man die teureren mal ausprobiert hat, ist für die anderen für immer versaut. Aber probieren sie mal selber.“ Sagte das Verkaufspersonal und lächelte breit. Gar nicht mal uncharmant und ziemlich gut aussehend, musste ich mal eben feststellen. Ob das an dem Vollkörperkontakt lag? Ich vergaß beinahe mich innerlich über die Irreführung aufzuregen, aber nur beinahe. Ich legte mich auf die Sonderangebots-Matratze hin und musste feststellen, dass der Komfort im Vergleich zu vorhin wohl tatsächlich nicht 100%ig war. Aber kam es denn auf die paar Prozente an, angesichts der 600 Euro (!) Mehrausgabe? Ich überlegte angestrengt während es mich über Kaltschaum und Wirbelsäulen-Entspannung lächelnd und immer besser aussehend belehrte… Als ich fertig war bekam ich unaufgefordert seinen Namen und Telefonnummer am Schreibtisch, zusammen mit seinen arbeitsfreien Tagen auf die Visitenkarte gekritzelt, denn ich sollte mir vielleicht wegen des Sonderangebots nicht allzuviel Zeit lassen…

War das jetzt eine Anmache? Ich bin ein wenig aus der Übung . Ich steckte also die Visitenkarte in meine Handtasche und rollte die Treppen zum Ausgang. Und umso weiter ich mich entfernte, desto mehr beschlich mich die Sicherheit, dass es doch eine Anmache war. Es konnte schlicht und ergreifend keine Verkaufsstrategie sein. Dieser ganze Charme und der Vollkörperkontakt und so… So gemein sind die Verkäufer nicht! Sie würden sich doch niemals in einen (Maß)Anzug schmeißen und einer Frau ihre Telefonnummer in die Hand drücken, nur um ihre teuren Matratzen loszuwerden (auf Provisionsbasis, versteht sich!) Also ging ich raus und überlegte, ob ich auf diese Anmache jetzt noch eine Zigarette rauchen sollte…“

Nuh Sarche

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Mein neues TUMBLR. THEMA zum download… 4. März 2009

Da ich auch Webseiten entwickle, habe ich ein neues THEMA für tumblr. kreiert…

The.me.love tumblr. thema

Bitte auf das Bild klicken, um zum neuen The.me.love tumblr. Thema zu gelangen

Das Thema heißt The.me.love und ist automatisch mit einer Tag-Wolke versehen. Bitte die source downloaden, mit EDITOR aufmachen, html-text kopieren, zum tumblr. DASHBOARD gehen, dann auf CUSTOMIZE drücken und bei THEME statt des alten Themas einfügen…

Viel Spaß beim tumblern…. :)

Nuh Sarche

 

Wunderbare Farbkombinationen… 22. Februar 2009

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Renovierst du vielleicht die Wohnung, oder baust du eine Homepage und bist auf der Suche nach schönen Farben?

Eigentlich ist der Grund nebensächlich… denn die Farben lassen sich überall wunderbar kombinieren… ob in deinem Kleiderschrank oder auf der Leinwand…

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Oder willst du vielleicht wissen, welche Farben in deinem Lieblingsbild schlummern… was seine einzigartige Stimmung ausmacht? Möglicherweise suchst du nach neuen Gardinen, die zu Deinem Zimmer passen? Dann fotografiere dein Zimmer und überprüfe es auf seine Farbzusammensetzung, so wird die Entscheidung einfacher…

Hier kannst du das Bild hochladen und seine Hauptfarben werden aufgelistet…

Viel Spaß…

 

Krieg in Gaza zusammengefasst in Karikaturen… 9. Februar 2009

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Auf der Suche nach einer eigenen Website??? 30. Januar 2009

Soll sie selbstverständlich formschön, künstlerisch, einfach, vielseitig und natürlich kostenlos sein??? Dann habe ich zwei schöne Tipps… Ich war auch lange auf der Suche (abseits von blogger und wordpress, die einem natürlich auch gute Dienste leisten), aber von diesen zwei folgenden Projekten bin ich inzwischen noch mehr überzeugt… Die haben Potenzial!

1. tumblr

Die Seiten sind toll als Werbung, da gepostete Bilder von anderen „tumblern“ ganz schnell durch „repost“ weiterverbreitet werden können… Die Seite bietet tolle Möglichkeien ganz einfach durch kopieren den Look zu ändern, keine Programmierkenntnisse erforderlich. Außerdem kann man dort viele kreative Menschen sehen, die wunderbare Ideen haben! Sehr empfehlenswert! Einloggen und posten was das Zeug hält!…. :)

Meine Seite dort: Nuh Sarche.

2. carbonmade

Toll grafisch aufbereitete Seite! Super einfach! Nachteil: nur wenige Bilder können in der kostenlosen Basisversion hochgeladen werden. Vorteil: Man kann auch flash-Dateien hochladen, was vollends die Nachteile entschädigt.

Meine Seite: buyart

Und noch kurz zum Schluss… Zur Verkürzung von langen und unhandlichen Webadressen bestehender Blos empfiehlt sich der kostenlose Service von dot.tk

Liebe Grüße

Nuh Sarche

 

„Das Leben ist schön“ 29. Januar 2009

 

Tolle Internet-Seiten für Kleinkinder… 27. Januar 2009

Neuer Blog: WEB FOR KIDS

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Hier der aktualisierte Artikel…

 

Einsatz von Phosphor-Granaten im Gaza-Krieg 22. Januar 2009

„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“

Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen.

Den Beitrag hören, der Beitrag als mp3-download


Den 4. Januar wird Sabah Abu Halimeh nie vergessen: Sie saß mit ihrer Familie beim Mittagessen, als im Nachbarhaus eine Granate einschlug. „Lasst uns ins Nebenzimmer gehen“, sagte sie, „da ist es sicher“ – aber sie kamen nur ein paar Schritte weit: „Keine Sekunde später schlug eine Granate ein: direkt über dem Kopf meines Mannes. Drei meiner Söhne und mein Mann fingen an zu brennen. Die Jungen haben gerufen ‘Mama, Feuer, Feuer’. Ich habe nichts gesehen vor lauter Rauch. Er riecht fürchterlich. Wenn du nicht verbrennst, erstickst du an dem Geruch.“

Sabah wurde gegen die Wand geworfen, ihre einjährige Tochter Schahd fiel aus den Armen der Mutter in die Flammen. „Sie schrie ‘Mama’, dreimal. Dann habe ich sie nicht mehr gehört. Ich bin gefallen, meine Kleider fingen Feuer, alles ist verbrannt, mein Körper, meine Haare und mein Hals. Meine Schwiegertochter und meine Enkelin waren hinten im Zimmer, sie sind völlig verbrannt, buchstäblich geschmolzen.“

Seit über zwei Wochen liegt Sabah im Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt. Ihr Mann und vier ihrer Kinder sind tot, zwei Söhne wurden mit schweren Brandwunden nach Kairo gebracht.

Die Granatenreste schwelen noch


Ob der Einsatz von Phosphor im Gazakrieg gegen internationale Konventionen verstieß, will Israel jetzt untersuchen.


Zuhause, in Beit Lahia, zeigen mir die Brüder ihres Mannes das zerstörte Haus. Die Granate ist durchs Dach gekommen, Reste des Geschosses liegen noch im Flur. Draußen zeigen sie mir Phosphorstücke. „Wir haben überall im Gazastreifen Nachweise für weißen Phosphor gefunden“, sagt Chris Cobb-Smith, Militärexperte der Menschenrechtsorganisation amnesty international. „Nicht nur die Überreste, sondern Stücke, die noch schwelen. Wenn sie die an die Luft bringen oder kicken, schlagen die Flammen sofort wieder aus.“

Cobb-Smith war früher Offizier der britischen Armee. Der dichte Rauch des weißen Phosphor, sagt er, werde gewöhnlich eingesetzt, um Truppenbewegungen zu verbergen. Als Antipersonenwaffe war er nie gedacht. Doch die israelische Armee hat ihn offensichtlich als solche eingesetzt: „Es ist unmöglich, dass dies versehentlich geschehen ist. Die Granaten wurden bewusst auf dicht besiedelte Wohngebiete abgefeuert.“

Schon kleine Verbrennungen führen zum Tod

Zurück im Schifa-Krankenhaus: Der Leiter der Abteilung für Verbrennungen, Dr. Nafez Abu Schaaban, ist ratlos angesichts der Wunden, die er in den letzten drei Wochen gesehen hat. „Manche Patienten haben nur kleine Verbrennungen, aber ihr Zustand verschlechtert sich schnell. Das können keine normalen Verbrennungen sein, die verschlimmern sich nicht so, der Patient stirbt nicht daran. Aber in diesen Fällen sind Patienten an kleinen Verbrennungen gestorben, ich verstehe nicht warum.“

Menschenrechtsorganisationen haben eine Untersuchung der Waffen gefordert, die während des Gazakrieges eingesetzt wurden. Es gibt Vermutungen, dass es sich dabei nicht nur um weißen Phosphor handelt. Auch Doktor Abu Schaaban befürchtet, dass Waffen eingesetzt wurden, über deren Langzeitwirkung ihm niemand etwas sagen kann: „Ich habe das Gefühl, wir sind wie Meerschweinchen, an denen man Waffen ausprobiert. Es ist ein Alptraum.“

(Quelle)

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Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam 21. Januar 2009

Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

Goethe war MUSLIM

Berühmte Menschen, die zum Islam konvertiert sind

(Quellen)

Lese auch: „Menschen, die den Islam gewählt haben“

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Im Spagat zwischen den Kulturen… 21. Januar 2009

„Die türkischen Mädchen in Deutschland, die sich gegen die Tradition ihrer Väter auflehnen, riskieren viel, auch ihr Leben. Sie werden in fremden Heimatdörfern verlobt, verheiratet, weggesperrt – oder sie brechen aus wie Fatma und Esma…“

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Schwestern Esma, Fatma: Leiser Aufstand gegen die Alten (Foto: GABY GERSTER)

„Fatma ist im Schwarzwald aufgewachsen, wo das Leben „Schaffen“ hieß und wo hinter zugeputzten Fachwerkfassaden die südtürkischen Dorfstraßen wieder zusammengefunden hatten.

Sie ist 17, als die Türkei-Reise ansteht. Einen Großteil der vergangenen Jahre hat sie damit verbracht, ihrer Mutter beizubringen, dass eine Jeans nur ein Kleidungsstück ist und nicht mit Fegefeuer bestraft wird.

Ihr Vater war schon Anfang der Neunziger ausgezogen. Die Mutter ging umso häufiger in die Moschee und betete zu Gott um die Kraft, ihre älteste Tochter heil in die Hände eines ehrbaren Mannes übergeben zu können. „Es war wie eine olympische Disziplin“, sagt Fatma. „Die Tochter muss durch alle Gefahren in Deutschland ins Ziel gebracht werden, ohne dabei die Ehre zu verlieren. Das Ziel ist ein guter Mann. Beim Scheitern droht die Hölle.“

Fatma ist ein hübsches Mädchen, das seine Geschichte leise erzählt und die Sätze mit „weischt?“ beendet. Sie sagt, sie sei heute Buddhistin.

Alle sprachen von der Urlaubsreise. Fatma wusste nicht, ob auch für sie ein Rückflug vorgesehen war. „Gleich nach der Ankunft in der Türkei bin ich im Haus meiner Tanten eingesperrt worden. Sie haben mir die Jeans weggenommen und einen langen Rock gegeben.“ Und das Kopftuch.

Sie schrie, weinte, drohte sich umzubringen. „Ich war so verloren. Wo sollte ich hin? Offenbar hatte eine Cousine erzählt, ich würde mich mit einem Jungen treffen. Das hatte meine Mutter dazu gebracht, mich in die Türkei abzuschieben.“ Sie sah noch, wie den Tanten ihr Pass gegeben wurde.

Dann fuhr die Mutter zurück nach Deutschland. Zum Abschied sagte sie, Fatma könne sich ja wieder scheiden lassen. „Ihr war es egal, ob ich glücklich werde. Hauptsache, sie wäre vor Allah nicht mehr verantwortlich für meine Sünden.“

Um die Zwangsheirat zu verhindern, erzählte Fatma, sie sei keine Jungfrau mehr. Die Tanten und eine Nachbarin zerrten sie zu einer Hinterhofärztin in Adana, der nächstgrößeren Stadt. Sie musste sich vor den Frauen ausziehen und breitbeinig auf einen Stuhl setzen. Alle schauten. Die Ärztin tastete ein wenig. Dann sagt sie: „Ich habe nicht die passenden Geräte, aber zu 80 Prozent bin ich mir sicher, dass sie keine Jungfrau mehr ist.“ Die Tanten zeterten: „Wie kannst du noch leben?“, riefen sie. „Wie kannst du einfach weiteratmen?“ Eine nahm Fatma zur Seite und sagte: „Anderen Mädchen ist das auch passiert. Sie haben Tabletten genommen.“

Als Fatma versprach, ihren angeblichen Freund zu heiraten, durfte sie zurück in den Schwarzwald. Dort ging ihre Mutter noch einmal mit ihr zur Frauenärztin. Das Ergebnis des Tests legte Fatma neben den Abschiedsbrief, bevor sie von zu Hause fortlief. Als Jungfrau.

Sie tauchte unter in einer Hilfseinrichtung für muslimische Mädchen. Es gibt sie in vielen größeren

Städten. In den Wohnzimmern hängen Poster von Yvonne Catterfeld, in den Regalen liegen Plüschtiere und kleine rote Herzen, auf denen „I love You“ steht. Wer es bis hierhin geschafft hat, kann anfangen, an sich zu denken. Wenn die Kraft noch da ist.

„Viele kehren wieder um“, sagt Fatma. „Ich war erst einmal gerettet. Das Problem war meine jüngere Schwester. Unsere Mutter hatte sich geschworen, alles zu tun, damit sie nicht so endete wie ich.“

Alles begann von vorn. Ihre Schwester Esma war zwölf im Jahr 1996, als es wieder Sommer wurde im Schwarzwald und die Ferien anstanden. „Esma musste sofort nach der Schule ihre Sachen packen und mit zum Flughafen kommen. Als sie unseren Onkel am Flughafen sah, bekam sie einen Verdacht und rannte fort.“

Der Onkel fing sie ein, sagte, es sei nur ein Türkei-Urlaub. Esma glaubte kein Wort. Aber sie stieg in den Flieger nach Adana und ahnte, sie würde Deutschland die nächsten Jahre nicht wieder sehen. Einen Satz der Mutter hatte sie im Kopf: „Ihr Fleisch gehört euch, die Knochen mir.“

„Das sagt man so. Ich wusste nur“, sagt Fatma, „dass meine Schwester in einer Koranschule ist. Ich habe mich so nach ihr gesehnt. Aber wenn ich unsere Mutter anrief, durfte ich nicht mal ihren Namen sagen. „Soll sie so werden wie du?“, hieß es dann.“

Esma war schon vier Jahre in der Türkei, als Fatma endlich erlaubt wurde, Geschenke zu schicken. In einem Paket versteckte sie ihre Telefonnummer.

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Sie telefonierten heimlich. Esma lebte in einer Koranschule, wo man auch beim Schlafen das Kopftuch aufbehalten und morgens um drei Uhr aufstehen musste zum Gebet. „Es war wie in einem schlechten Märchen. Ich fuhr in die Türkei und rief Esma an. Aber plötzlich sagte sie, sie wolle mich nicht sehen, weil ich kein Kopftuch trüge. So groß war der Einfluss, unter dem sie stand.“

Fatma brachte Geschenke und überredete die Hodschas, ihre Schwester kurz sehen zu dürfen: „Sie saß völlig eingeschüchtert vor mir und redete kaum etwas.“ Es blieb nur ein Weg.

Es war das Jahr 2002, und in einer schwäbischen Kleinstadt plante eine junge Frau, ihre Schwester zurück nach Hause zu entführen. Damit sie ihr Haar offen tragen kann und mal ins Kino gehen und sich mal aussuchen, mit wem sie leben möchte oder auch nicht.

Zurück in Deutschland, lieh Fatma sich einen Pass für ihre Schwester aus. Das ist nicht unüblich. Für deutsche Grenzer sehen türkische Mädchen alle ziemlich ähnlich aus. Dann rief Esma an, aufgelöst: Sie solle mit einem älteren Mann aus dem Nachbardorf verlobt werden. „Er wollte Esma, weil sie Kontakte nach Deutschland hatte, klar. Und meine Tanten wollten Esma so schnell wie möglich loswerden – bevor sie etwas macht.“ Bis zur geplanten Hochzeit waren es noch vier Monate. Fatma redete mit ihrer Mutter, bekam tatsächlich die Erlaubnis, in die Türkei zu ihrer Schwester zu fliegen, um, wie sie sagte, den Tanten bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen. Von ihrem Ersparten kaufte sie bei Woolworth Schnellkochtöpfe und Kaffeesets für die Tanten. Sie besorgte zwei Flugtickets und bestellte einen Mietwagen.

Aus Angst, dass ihre Familie den nächstgelegenen Flughafen absuchen könnte, hatte sie den Rückflug von Antalya gebucht, rund 500 Kilometer entfernt. Sie hatte eine dunkelblonde Perücke besorgt. Es war jetzt kein Märchen mehr, es war wie im Film.

Die Tanten schöpften keinen Verdacht. Bei der ersten Gelegenheit verließen die Mädchen das Haus. Zwei Straßen entfernt fanden sie ein Taxi, das sie zum Mietwagen bringen sollte. Esma hatte das Kopftuch ab-und die Perücke aufgesetzt. Im Taxi schwiegen sie. „Der Fahrer sollte nicht merken, dass wir aus Deutschland kommen. Das wäre sofort aufgefallen.“

Fatma steuerte den Mietwagen. Auf dem Weg nach Antalya kam ihnen ein Bus entgegen und drängte sie in einen Graben. Es dauerte Stunden, bis sie weiterfahren konnten. Dann klingelte das Handy von Fatma.

Es war die Tante. Sie würde jemanden finden, der sie aufspürte, auch in Deutschland. Der Bräutigam sei schon unterwegs. „Niemand hatte eine solche Flucht erwartet. Esma hatte vorher zu allem Ja und Amen gesagt. Unsere Tanten hatten immer gesagt, dass noch nie jemand aus ihrem Dorf entführt worden sei. Und jetzt noch von einer Frau.“

Im Flughafenhotel fragten sie sich die Daten in den falschen Papieren ab und übten die deutschen Sätze wieder ein. Esma zog sich die Kleider an, die ihre Schwester aus Deutschland mitgebracht hatte. Ihre Lippen schminkten sie sich mit Konturenstift passend zum Passfoto. Die Beamten am Flughafen in Antalya schöpften kaum Verdacht. Esma sagte, es sei ein altes Foto: „Ich werde es ändern lassen, sobald ich in Deutschland bin.“

„Sie haben sich aber verändert“, sagte der Beamte in Frankfurt. Esma antwortete auf Deutsch, wie sie es geübt hat. Ja, sie habe schon einen Termin beim türkischen Konsulat, um einen neuen Pass zu beantragen. Sie war nicht nervös. Sie sagt später, sie habe das noch gehabt, „dieses Gefühl von Deutschsein“.

Erst nach der Passkontrolle meldeten sie sich bei ihrer Mutter. „Verreckt auf dem Weg“, antwortete die.

„Sie war eben völlig verzweifelt“, sagt Fatma. „Ich glaube, unsere Mutter hatte einfach Höllenvisionen. Sie hatte Allah gegenüber versagt.“

Fatma versteckte ihre Schwester bei sich, schrieb Esma später in der Volkshochschule ein, um sie den Hauptschulabschluss machen zu lassen. Nach etlichen Behördengängen hat Esma jetzt eine Aufenthaltsgenehmigung, Fatma arbeitet bei einem Rechtsanwalt und macht das Abitur nach.

Die Schwestern leben in einer kleinen Wohnung in Süddeutschland, schlafen in einem Bett. Fatma hat ein Bild des Dalai Lama darüber aufgehängt, Esma den Kalender mit Gebetszeiten. Die Ältere trägt den Bauch frei, die andere das Kopftuch zu engen Jeans. Beide sind völlig verschieden. Aber frei, sich zu entscheiden…“

(Ausschnitt aus einem Artikel: DER SPIEGEL 47/2004, alle Rechte vorbehalten, Quelle)


 

Politkowskaja-Anwalt auf offener Straße ermordet 19. Januar 2009

Stanislaw Markelow in Moskau erschossen

In Moskau ist ein bekannter russischer Menschenrechtsanwalt ist auf offener Straße erschossen worden. Stanislaw Markelow wurde nach einer Pressekonferenz umgebracht, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Eine Journalistin der „Nowaja Gaseta“, die nach Angaben ihrer Zeitung versucht hatte einzuschreiten, wurde bei dem Attentat angeschossen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Interfax erlag sie später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Rechtsbeistand von Anna Politkowskaja

Markelow hatte unter anderem die ebenfalls ermordete regierungskritische Reporterin Anna Politkowskaja vertreten und wollte gegen die vorzeitige Haftentlassung eines russischen Offiziers vorgehen, der wegen Mordes an einer Tschetschenin in Haft saß.

Bei der Pressekonferenz rund einen Kilometer vom Kreml entfernt hatte der 34-jährige Jurist angekündigt, gegen die Freilassung von Oberst Juri Budanow bei einem internationalen Gericht Rechtsmittel einzulegen. Budanow war 2003 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden, weil er im Jahr 2000 eine 18-jährige Tschetschenin getötet hatte. Sein Fall gilt bei Menschenrechtlern als Test dafür, wie die russischen Behörden mit dem Vorwurf von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien umgehen.

Polizisten untersuchen den Ort, an dem Markelow erschossen wurde.

Überfall in der U-Bahn vor fünf Jahren

Offenbar war dies nicht der erste Überfall auf Markelow. Nach seinen eigenen Angaben wurde er bereits im April 2004 in der Moskauer U-Bahn von fünf Männern überfallen und bewusstlos geschlagen. Die Angreifer hätten Unterlagen zum Fall Politkowskaja mitgenommen, die Polizei habe ihm jedoch keinen Glauben geschenkt.

(Quelle)


 

We will not go down (Song for Gaza) 18. Januar 2009

Youtube is deliberately removing comments unfavourable to Israel they have deliberately frozen the view count! I thought Youtube was meant to be neutral and unbiased?! Obviously not! Shame on you YouTube!!! We will NOT go down!!!

(Einer der Kommentare bei youtube zu diesem freeware Song…)

mp3-Download

Autor und Sänger: Michael Heart aus Los Angeles

A blinding flash of white light
Lit up the sky over Gaza tonight
People running for cover
Not knowing whether they’re dead or alive

They came with their tanks and their planes
With ravaging fiery flames
And nothing remains
Just a voice rising up in the smoky haze

We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques and our homes and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight

Women and children alike
Murdered and massacred night after night
While the so-called leaders of countries afar
Debated on who’s wrong or right

But their powerless words were in vain
And the bombs fell down like acid rain
But through the tears and the blood and the pain
You can still hear that voice through the smoky haze

We will not go down
In the night, without a fight
You can burn up our mosques and our homes and our schools
But our spirit will never die
We will not go down
In Gaza tonight

Andere Videos desselben Songs:

Zeige Solidarität und trage das T-Shirt (Preis: 14.00 $, derzeit etwa 10,08 €)

gaza-shirtfree-palestine-shirt-pic


 

Von Märchenprinzen und dem ganz normalen Leben, das dazwischenkommt… 18. Januar 2009

Na ja, das kennst Du doch… Shit happens. Aber, dass es gleich so dicke kommt, das hätte sich meine Freundin an diesem Morgen nicht gedacht. Bis zu diesem Augenblick als sie auf dem Treppenhaus stand und ihr plötzlich die Auslosigkeit ihrer Lage einfiel…

Und so fing alles an…

Sie lernte in der Disco einen sehr netten Typen kennen. Einen wirklich seeeehr netten Typen! Und wie es so ist, gingen sie danach zu ihm. Sie hatten wirklich einen super tollen Draht zueinander. Da stimmte von Anfang an alles. Und sie blieb da. Am liebsten wäre sie für immer geblieben. Nach dieser Nacht hatte sie das Gefühl, als ob sie ihn schon immer gekannt hätte. Das passiert nicht oft, aber endlich ist es auch ihr passiert. Endlich! Das war er!

Und nachdem er ihr morgens den Kaffee ans Bett gebracht hatte, sagte er, dass sie einfach bleiben könnte wenn sie wollte. Am liebsten für immer. Und er sagte das wirklich! Er müsse allerdings jetzt zur Arbeit ins Krankenhaus und würde erst spät wieder zurückkommen. Er würde sich aber seeeeeeehr freuen wenn sie dann noch da wäre. Dabei küsste er sie so leidenschaftlich, dass sie von den Socken fallen würde, hätte sie welche angehabt. Und nicht mal der morgendliche ungeputzte Mundmief hatte ihn gestört. Das musste doch der Traumprinz sein auf den sie so lange gewartet hatte, und ein Arzt noch dazu!

Da er aber jetzt wirklich sehr in Eile war, kritzelte er ihr seine Telefonnummer auf einen alten Kassenzettel, den er auf die schnelle in der Küche fand. Von der Küche aus kommunizierte er weiter, dass wenn sie aber heute doch noch zur Uni gehen würde, er könne ja verstehen wenn sie nicht bis zum Abend hier alleine rumsitzen wollte, obwohl der Kühlschrank ausreichend gefüllt wäre, sie könne sich übrigens frei bedienen, da er ja kein richtiges Frühstück mehr machen könne. Ja genau, wenn sie gehen würde, dann sollte sie einfach nur die Tür zumachen. So nach acht wäre er dann wieder da, und würde ihr ein wunderbares Abendessen zaubern… Wie auch immer, er würde sich seeeehr freuen sie dann hier wiederzusehen. Übrigens die Toilette sollte sie lieber nicht benutzen, weil sie seit gestern total verstopft wäre. Er würde nach der Arbeit gleich einen Notrufs-Klempner kommen lassen. „Dann bis dann meine Traumfrau“ hörte sie noch und die Tür schlug zu.

Da war sie allein in seiner Wohnung auf Wolke sieben. Er hatte ihr total vertraut und sie hier ganz alleine gelassen! Sie fand einen vollen Kühlschrank und die Nummer auf dem Küchentisch. Nach dem Frühstück fand sie dann die Arztkittel und Latexhandschuhe im Schrank, aber keine Hochzeitsbilder in den Fotoalben. Selbstverständlich musste sie alles durchsuchen, wenn sie schon mal hier alleine war. Natürlich ganz dezent, aber doch sehr gründlich. Und sie fand hier ihren zukünftigen Ehemann! Ja, das war er – ihr zukünftiger Ehemann!

Sie würde gleich zur Uni gehen und zum Abendessen wieder da sein. Vielleicht dann wirklich für immer… Sie hatte sich fertig gemacht und als sie so vor sich hin träumte, da ging sie zum Bad und setzte sich wie selbstverständlich auf die Toilette. Als sie fertig war, da überfiel sie plötzlich ein kalt-heißer Schauer! Hatte er nicht etwas von verstopft gesagt? Sie versuchte ganz leicht die Spülung zu drücken und als das Wasser statt abzufließen sich zu türmen begann, da wusste sie, sie sitzt jetzt wortwörtlich in der Scheiße!

Tja, was machen??? Ihr fielen schnell die Latexhandschuhe im Schrank ein. Sie holte sich einen und zog ihn an. Dann begann sie in der Brühe rumzufischen, und als sie mit dem gröbsten fertig war, da zog sie den Handschuh auf links drehend vorsichtig aus. Danach schnürte sie den Handschuh säuberlich wieder zu, obwohl es keinesfalls einfach war, und wollte ihn so unauffällig wie möglich im Küchenmülleimer entsorgen. Also lief sie zur Küche und suchte panikartig nach dem Mülleimer. Sie konnte ihn nicht finden, also ließ sie den Handschuh auf dem Tisch liegen und wollte schnell zuerst noch die Toilette in Ordnung bringen.

Das Wasser war ein wenig abgeflossen, aber es kostete sie viel Mühe und Zeit die Toilette wieder in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Als sie fertig war, war es ihr so peinlich, dass sie sich einfach ihre Tasche schnappte und so schnell wie möglich raus rannte. Bis zum Abend würde man sicher von dem peinlichen Vorfall nichts mehr merken!

Sie schlug die Tür hinter sich zu und in dieser Sekunde fiel ihr der Handschuh auf dem Küchentisch ein…

Sie stellte sich nur entsetzt vor, wie er die Symbolik des fäkalen Handschuhs auf seiner nicht mitgenommenen Telefonnummer (die hatte sie natürlich auch in diesem Stress auf dem Küchentisch vergessen) deuten würde. Da hatte er ihr so vertraut, ihr seine ganze Wohnung überlassen, nachdem sie sich gerade mal ein paar Stunden gekannt hatten, und sie hätte ihm so was auf den Küchentisch gepackt. Eine Fetischistin? Ein Freak? Auf keinen Fall eine zukünftige Ehefrau!!!

Es würde sich ja auch ganz komisch in ihrer Kennenlern-Geschichte machen, wenn er erwähnen würde, was er fand nachdem sie weg war… Nein, keinen Glaspantoffel, eher einen Gummihandschuh…

Und ob der Märchenprinz sie danach noch gesucht hatte???? Das weiß auch keiner…

Nuh Sarche

Hier mehr meiner Geschichten…

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EILMELDUNG: Israel beschließt einseitige Waffenruhe 17. Januar 2009

17. Januar 2009, 21:34 Uhr

Israel hat eine einseitige Waffenruhe im Gaza- Konflikt verkündet. Die Ziel der israelischen Militäroperation im Gaza-Streifen seien mehr als erreicht worden, sagte Ministerpräsident Ehud Olmert nach einer Sitzung des israelischen Sicherheitskabinetts. Die Feuerpause gilt ab 2 Uhr morgens, also in etwa 4 Stunden.

Das israelische Sicherheitskabinett hat am Abend für eine einseitige Waffenruhe gestimmt. Das teilte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert nach der Sitzung des Gremiums mit. Die Feuerpause gilt ab 2 Uhr morgens.

Laut Olmert habe Israel im Rahmen der Militär-Offensive seine Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar noch zum Teil übertroffen. Die radikalislamische Palästinenser-Organisation Hamas sei wesentlich geschwächt worden. Olmert warnte allerdings die Hamas, dass Israel sich erneut mit aller Härte zur Wehr setzen werde, falls weiter auf Israel oder seine Truppen geschossen werde.

Die Hamas hatte vor der Sitzung angekündigt, der Kampf gegen Israel werde fortgesetzt, solange sich noch israelische Soldaten im Gazastreifen aufhielten. Die Organisation werde keine Vereinbarung „unter israelischen Bedingungen“ akzeptieren, sagte der Exilführer der Hamas, Khaled Maschaal.

Israels Außenministerin Tzipi Livni hatte am Freitag in Washington mit ihrer scheidenden amerikanischen Amtskollegin Condoleezza Rice ein Memorandum unterschrieben, dem zufolge die USA weitere Anstrengungen unternehmen werden, um den über Ägypten laufenden Schmuggel von Waffen in den Gazastreifen zu unterbinden. Ägypten lud für heute zu einem internationalen Krisengipfel ein, an dem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnehmen wird.

Am Sonnabend hatte Israel die Operation „Gegossenes Blei“ noch mit aller Härte fortgesetzt. Artilleriegranaten schlugen nahe einer Schule des UN-Hilfswerks UNRWA ein. Eine Frau und zwei Kinder sollen palästinensischen Augenzeugen zufolge dabei getötet worden sein. In der Nacht hatte die israelische Luftwaffe rund 50 Ziele angegriffen.

Israel hatte am 27. Dezember seine Militäraktion begonnen, um den Raketenbeschuss der Hamas zu stoppen.

(Quelle)

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Tinphone – zwischen allen Handynetzen zum Nulltarif mobil telefonieren! 17. Januar 2009

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Info:
1. Kostenlose [Registrierung] der eigenen tinphone-Nummer
2. Sofort über die eigene tinphone-Nummer erreichbarNutzungsoptionen:
• erreichbar: 200 Minuten pro Monat
• Nutzung über einen beliebig langen Zeitraum**Voraussetzung: die Nummer muss innerhalb von drei aufeinander folgenden Monaten mindestens ein Mal verwendet worden sein
Kosten: keine
Zahlungsweise: entfällt
Info:
Nach der Registrierung oder zu einem späteren Zeitpunkt kannst du deine Nutzungsoption auf den Tarif tinphone-komplett umstellen. Die Umstellung erfolgt automatisch nach Eingang eines Monatsbeitrages von 5 €. Nach Ablauf der einmonatigen Nutzungsdauer bist du wieder im Rahmen des Tarifes tinphone-kostenlos erreichbar, falls du nicht einen weiteren Monatsbeitrag überwiesen, einen Dauerauftrag eingerichtet, oder tinphone eine Einzugsermächtigung erteilt hast.Nutzungsoptionen:
• erreichbar ohne Zeitlimit
• flexibel und bequem zahlenKosten: 5 €/MonatZahlungsweise: Für sämtliche Zahlungen gilt die unter [Impressum] angegebene Bankverbindung. Diese Zahlungsweisen stehen zur Auswahl:

Banküberweisung:
Mit der Überweisung* eines Monatsbeitrages von 5 € steht dir automatisch für die nächsten 30 Tage der Tarif tinphone-komplett ohne Minutenlimit zur Verfügung. Mit jeder weiteren Überweisung verlängerst du die Tarif-Laufzeit um 30 Tage. Bitte gib unter „Verwendungszweck“ einfach deine tinphone-Nummer an (bitte nicht deine Mobilnummer):

z.B.: 0301234567

*Bitte beachte, dass nach einer Überweisung bis zu 5 Tage vergehen können, bis der Betrag gutgeschrieben ist.

Dauerauftrag:
Mit einem Dauerauftrag über monatlich 5 € musst du dich um nichts mehr kümmern – außer ums Telefonieren.

Lastschrift:
Alternativ ist eine Zahlung im Lastschriftverfahren möglich. Wichtig: Überweise dazu den ersten Monatsbeitrag mit dem zusätzlichen Hinweis „BANKEINZUG“ -

z.B.: 0301234567 BANKEINZUG

Der fällige Monatsbeitrag wird dann bis auf deinen Widerruf jeweils fristgerecht von deinem Konto abgebucht.

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T-Mobile

Max S

Max M

Max M Friends

Prepaid: Xtra Nonstop

Der rosarote Mobilanbieter hat insgesamt drei Tarife mit Festnetz-Flat-Option im Angebot. Die Preise liegen hier monatlich zwischen 24,95 € etwa für den Tarif Max S und 39,95 €, die für die Vertragsoption Max M. Der Tarif Max M Friends richtet sich an junge Leute bis 25 und kostet 29,95 € pro Monat.  mehr >>>>

O2

Genion L Zwei attraktive Tarife mit Festnetz-Flatrate hält der Provider bereit: Genion L für 17 € ohne und 25,50 € mit Handy, Genion M für 8,50 € ohne und 17 € mit Handy  mehr>>>>

Vodafone

Super Flat SuperFlat heißt die Festnetz-Flatrate von Vodafone. Mit Handy kostet diese Tarifoption in den ersten 6 Monaten 29,95 € dann 39,95 €. Ohne subventioniertes Mobiltelefon beginnt der Monatspreis bei 19,95 € und steigt ab dem 7. Monat auf 29,95 €. Als besondere Zusatzleistung gibt’s bei Vodafone den Familienvorteil: Zum Hauptvertrag können bis zu fünf zusätzliche SIM-Karten für jeweils 9,95 € Monatsgebühr hinzubestellt werden. mehr >>>>
Congstar congstar Flat Das Prinzip von congstar: sämtliche Tarifoptionen sind modular zubuchbar. Zu der Grundgebühr von 4,99 € kommen für eine Festnetz-Flatrate so noch einmal 9,99 € pro Monat hinzu. Für knappe 15 € also eine überschaubare Investition. mehr >>>>

BASE

BASE 1BASE 2BASE Student Sämtliche BASE-Tarifoptionen beinhalten eine Festnetz-Flatrate. Im günstigsten Fall beginnt die bei 13,50 € im Monat bei BASE 1. Das Handy gibt es je nach Typ ab 5 € bzw. 10 € monatlich mehr dazu. Speziell für Studenten erhältlich ist der Tarif BASE Student ab 20 € monatlich inklusive kostenloser Mailbox-Abfrage. Attraktiv bei den Tarifen BASE 1 und 2: beim Abschluss von zwei Verträgen bekommt der zweite Neukunde ein Handy gratis dazu.  mehr >>>>
blau.de Handy-Flatrate Volle Kostenkontrolle und klare Tarife machen Prepaid-Angebote für viele attraktiv. Und jetzt lässt sich bei den meisten Prepaid-Anbietern noch eine Festnetz-Flatrate monatlich dazubuchen. Die kostet bei blau.de zum Beispiel 15 €. Wer hier einsteigen möchte, zahlt für die SIM-Karte (ohne Handy) einmalig 19,90 € inkl. 20 € Startguthaben.  mehr >>>>

Aldi Talk

Aldi Talk Flat-Option Nur an der Kasse erhält man beim Lebensmitteldiscounter Aldi das Prepaid-Paket Aldi Talk. Die Festnetz-Flatrate hat Aldi für 14,99 € pro Monat im Angebot, Gespräche außerhalb der tinphone-Community kosten mit Aldi Talk 13 Cent. Die SIM-Karte gibt’s für einmalig 14,99 € inkl. 10 € Startguthaben.  mehr >>>>
Tchibo Tchibo mobil Komfort
Tchibo mobil Prepaid
Der Kaffeeröster war einer der ersten, der eine optionale Festnetz-Flatrate zu einem Prepaid-Handy angeboten hat. Und die kostet derzeit 12,95 € und ist für beide Prepaid-Optionen zu haben. Unterschied zwischen beiden Angeboten: anders als mit einer Prepaid-Guthabenkarte, lässt sich das Guthaben-Konto mit Tchibo mobil Komfort auch per Bankeinzug wiederaufladen.  mehr >>>>

Simyo

Simyo Flat Alles einfach – so verspricht’s der Prepaid-Provider mit dem „Einfachheits-Gen“. Und das bedeutet: monatlich zubuchbare Festnetz-Flatrate für 15 €, Starterset für 9,90 € (inkl. 5 € Startguthaben). mehr >>>>
1&1 Handy-Flat (in Verbindung mit 1&1 Surf & Phone) Neben dem Internetzugang und dem Festnetz-Anschluss erhalten Kunden mit dem Tarif Surf & Phone eine kostenlose SIM-Karte. Die erlaubt zwar keine günstigen Mobiltelefonate, beinhaltet aber eine kostenlose Festnetz-Flatrate. Für je 9,99 € im Monat lassen sich weitere SIM-Karten zu einem bestehenden DSL-Vertrag dazubestellen. mehr >>>>

Arcor

handy flathandy & Vodafone flat Die Handyverträge handy flat und handy & Vodafone flat mit Festnetz-Flatrate gibt’s entweder allein oder in Verbindung mit einigen angebotenen Festnetz- bzw. DSL-Anschlüssen. Der Tarif handy flat kostet 5 € pro Monat, die ersten beiden Monate sind kostenlos. Ein von bis zu zwei zusätzlichen Partnerkarten schlägt mit monatlich noch einmal je 5 € zu Buche. Auch hier sind die ersten zwei Monate kostenlos. Mit einer zusätzlichen Flatrate für das deutsche Vodafone-Netz beträgt die Grundgebühr beim Tarif handy & Vodafone flat 29,95 € monatlich, bei der Partnerkarte je 9,95 €. Die beiden ersten Vertragsmonate sind auch hier jeweils kostenlos.mehr >>>>

* Obwohl wir versuchen die Angaben immer aktuell zu halten, können Anbieter ihre Tarife bzw. Angebotsoptionen kurzfristig ändern. Daher sind alle Angaben ohne Gewähr. Deshalb solltest du dich vor dem Abschluss eines Mobilfunkvertrages oder dem Erwerb einer Prepaid-Karte noch einmal direkt auf der Homepage des jeweiligen Anbieters informieren.

(Quelle)

 

Marke Eigenbau – Die Website zum Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion 17. Januar 2009

Auf der Website der Autoren des Buches „Marke Eigenbau“ kann man eigene selbstgemachte Produkte eintragen und sie so der breiteren Öffentlichkeit zum Kennenlernen und Bewerten präsentieren. So entsteht eine Plattform für Menschen, die gegen den Strom der Massenproduktion schwimmen.

Das Buch „Marke Eigenbau“

Das Neue hat Freunde; Bastler und Kunsthandwerker, Hacker und Hobbyforscher, Labelmacher und Sozial-Entrepreneure – sie alle sind Agenten einer klandestinen Massenbewegung. Die Revolution des Selbermachens baut auf neue Formen der Kooperation und bedient neue Nischen, die in der Summe mächtiger werden als der Massenmarkt. Sie kommt auf leisen Sohlen daher, aber sie verändert alles: Arbeit, Produktion, Konsum und Marketing. Denn die Marke Eigenbau ist im Begriff, zur wertvollsten Marke des 21. Jahrhunderts zu werden.

Die Revolution des Selbermachens hat ihre Vorboten längst geschickt: Manufakturen erleben eine Renaissance, aus E-Commerce wird Social Commerce, Open-Source-Netzwerke knüpfen neue Wertschöpfungsketten. An der Schwelle zur volldigitalisierten Gesellschaft kehrt die qualifizierte Handarbeit auf einer neuen Stufe zurück. Gute Produkte zu fairen Preisen von kleinen Anbietern eröffnen neue Märkte und krempeln bestehende um. Denn die Massenproduktion trifft immer weniger den Geschmack und die Bedürfnisse souveräner Kunden, die sich längst nicht mehr in der Rolle des Endverbrauchers sehen.

Das Buch belegt mit vielen internationalen und nationalen Beispielen, wie Weltwirtschaft Marke Eigenbau schon heute funktioniert. Es erklärt, warum Masse künftig die Summe der Nischen sein wird. Es beschreibt, wie die Grenzen zwischen Produzenten und Käufern fließend werden, warum „Prosumenten“ immer mehr Einfluss auf Produktgestaltung nehmen – oder sich entscheiden, gleich selbst Produkte herzustellen, die der Massenmarkt trotz vordergründiger Vielfalt nicht offeriert. Dank Internet lässt sich heute eine gute Idee im Kollektiv zur Marktreife bringen und ein lokales Produkt global vertreiben. Die Welt der Waren und Dienstleistungen ist flach, und das nicht nur für aufstrebende indische Unternehmen, sondern auch für globalisierte Individuen mit Gründergeist in Vancouver, Amsterdam oder Reutlingen. Immer mehr Menschen erkennen: Die Weltwirtschaft ist zu wichtig, um sie globalen Konzernen zu überlassen.

„Marke Eigenbau“ erzählt damit nicht nur von den Chancen des Einzelnen und der Unternehmen, die die Zeichen der Zeit erkennen. Die Revolution des Selbermachens ist auch ein listenreicher und lustvoller Kampf gegen Bürokratie, Großorganisationen und globale Ausbeutungsverhältnisse. Denn die neue, kleinteilige Ökonomie wird für das kommunale Gemeinwesen und die ärmsten Weltregionen ganz neue Perspektiven öffnen.

(Quelle)


 

„Basic Thinking“ – bekanntester BLOG in Deutschland für 46 902 Euro bei eBay versteigert… 16. Januar 2009

Es war ein Geschäft – doch kurz vor dem Abschluss gab sich Robert Basic gefühlsbetont. «So nochmal pipi in augen und dann mann spielen», tickerte er im Telegramm-Stil über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter.

Der 42-Jährige hatte sein Blog «Basic Thinking» – eines der bekanntesten in Deutschland ­ beim Onlineauktionshaus eBay zur Versteigerung angeboten. Donnerstagabend schlug der Internet-Dienstleister Serverloft aus Hürth bei Köln für 46 902 Euro zu. Die Summe ist nicht spektakulär, trotzdem sorgt der Fall in der deutschen Blog-Szene für Wirbel – denn er ist eine spannende Mischung aus Gefühl und PR.

Robert Basic gehört zu den bekanntesten Autoren der deutschen Blogosphäre. Seit Anfang 2003 hat der gebürtige Kroate fast 12 500 Artikel geschrieben. Meistens ging es um Trends im Netz: Blogs und Twitter, soziale Netzwerke und Startups. Mit seinen teils witzigen, teils bissigen und stets persönlichen Einträgen erarbeitete sich Basic eine Ausnahmestellung. «Alpha-Blogger», oder «Blog-Gott» nannten ihn einige. Nicht jeder mag seine Art, denn Basic polarisiert – aber niemand in der Blogosphäre kommt an ihm vorbei.

Robert Basic

Robert Basic, der jetzt ehemalige Autor von www.basicthinking.de/blog

Die Aufmerksamkeit zahlt sich aus: Während die überwiegende Zahl der deutschen Blogger kaum Geld verdient und das Publizieren als Hobby betreibt, bestreitet der ehemalige Banker aus dem hessischen Usingen damit seinen Lebensunterhalt. Im vergangenen Jahr erzielte er immerhin 37 000 Euro Werbeeinnahmen. «Wer die Website aktiv vermarktet, kann den Betrag locker verdoppeln oder verdreifachen», ist er überzeugt. Und der Verkaufspreis von knapp 47 000 Euro macht deutlich, dass auch ein Blog zu einer wertvollen Marke werden kann.

Als Basic in einem Artikel lapidar ankündigte, dass es Zeit für einen «Luftwechsel» sei und er «Basic Thinking» verkaufen wolle, war die Aufregung entsprechend groß. Erst summte die Blogosphäre, dann ließen sich die klassischen Medien anstecken – der Internet-Publizist schaffte es zuletzt sogar in die Abendnachrichten.

Das war die beste Werbung fürs junge Medium: «Ich hoffe, der bisserl Rummel hat dazu beigetragen, dass sich erneut etwas mehr Menschen mit Blogs beschäftigen», schrieb Basic. Nicht zuletzt war es aber auch Werbung für ihn selbst: Wenn er auf der neuen Website Buzzriders.com weiterbloggt, dürfte ihm vom Start weg eine große Leserschaft sicher sein – inklusive guter Vermarktungschancen.

Allerdings bezweifeln viele Leser, ob ein Blog mit persönlicher Note ohne den Namensgeber und Macher funktionieren kann. «Der Blog lebt vom Betreiber, seiner Seele. Anderer Betreiber, anderer Blog», schreibt etwa ein Kommentator auf Basics Seite. Der 42-Jährige sieht das anders. Ein Verkauf schade der Popularität kaum, da nur ein Drittel der Besucher Stammleser seien. «Die meisten kommen, weil die Themen sie interessieren.»

Der neue Besitzer – das Unternehmen Serverloft – will das Blog im Sinne des Gründers weiterführen. Technik-Trends und das Web 2.0 sollen im Mittelpunkt stehen, sagt Gründer und Geschäftsführer Thomas Strohe. Drei Mitarbeiter melden sich künftig zu Wort. «Wir wollen nicht die Bekanntheit ausschlachten, sondern das Blog fortführen», betont der bekennende «Basic Thinking»-Fan. Dass es hier nicht nur um Liebhaberei, sondern auch ums Geschäft geht, ist allerdings klar: Den Kauf finanziert der Server-Betreiber aus seinem Marketing-Etat.

(Quelle)


 

Telepathie??? 14. Januar 2009

Gibt es sie wirklich?

Hast du sie jemals am „eigenen Leib“ erfahren?

Vielleicht hast du das, aber du hast es vergessen, oder als du dich erinnert hast, hast du wohlgemeint etwas hinzugefügt, weil du dir nicht mehr sicher warst?

Heute habe ich beschlossen etwas aufzuschreiben, was mir im Herbst passiert ist…

Ich habe eine dreijährige Tochter… und sie verbringt die meiste Zeit mit mir zusammen… Aber neuerdings geht sie in den Kindergarten…

Ich habe sie am Morgen also dorthin gebracht und glücklich über meine freie Zeit kehrte ich nach Hause zurück und habe beschlossen an meinen Fotos zu arbeiten, was ich schon seit Monaten nicht mehr getan hatte…

Und da es so kalt und herbstlich draußen war, wählte ich dieses alte Bild, um mich ein wenig „aufzuwärmen“…

Bild

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Aber ich war sehr unzufrieden mit den braunen Grashalmen im Hintergrund (auf dem Originalfoto)… Sie haben total die Harmonie des Bildes zerstört. Also was tat ich? Ich benutzte ein paar Filter und machte das braun zu blau… benutzte ein paar Layer und Layer-Effekte in Photoshop und kreierte dieses harmonische grüne Bild, was man oben sehen kann… So flossen ein paar Stunden dahin… Ich hatte es nicht einmal bemerkt… Aber das Resultat gefiel mir.

Also ging ich sehr zufrieden meine Tochter vom Kindergarten abholen… Und schon als sie mich gesehen hatte, rief sie sehr ungeduldig, dass sie heute getuscht hätte (sie hatte ein neues Wort gelernt)…

Sie zeigte mir das:

Bild

Ich fragte: „Was ist denn auf diesem Bild zu sehen?“…

Sie antwortete: „Ich habe den ganzen Morgen getuscht Mami… Und die Erzieherin wollte, dass ich turnen gehe mit den anderen Kindern (was sie normalerweise LIEBT!), aber ich hatte heute keine Zeit zum turnen Mami, weil ich für dich dises Bild tuschen musste… den ganzen Morgen…“

„Danke sehr Schatz, aber was ist da auf dem Bild?“ Fragte ich wieder…

Und obwohl Kinder normalerweise sehr genau wissen, was sie malen, antwortete sie mir: „Es ist für dich Mami, aber ich weiss nicht was es ist…“

Ich lächelte nur und sagte…

“Aber ich weiss es”……………………..

Nuh Sarche

Hier mehr meiner Geschichten…

 

Vom Züchten von Menschen 14. Januar 2009

Kinder-Nachrichten aktuell

In Großbritannien ist am 11. Januar 2009 ein ganz besonderes Baby geboren: Das kleine Mädchen wird wahrscheinlich niemals Brustkrebs bekommen. Das kam so: Wissenschaftler suchten in befruchteten Eizellen nach einem Gen, das Brustkrebs auslösen kann. Gene sind so eine Art Baupläne für Lebewesen. Sie wählten eine Zelle ohne dieses Gen, und aus der wuchs im Bauch der Mutter das kleine Mädchen. Viele finden so etwas aber nicht gut, denn Menschen könnten am Ende Kinder ganz nach ihrem Geschmack züchten, so wie Hunde oder Pferde. In Deutschland ist so etwas deshalb verboten.

(Quelle)

embryo-maternity-shirt

Schwangerschafts-T-Shirt (Preis: 20.00 $, derzeit etwa 14,40 €, keine Versandkosten)


 

Heftige Kämpfe im Gaza-Streifen 14. Januar 2009

Israel rückt tiefer nach Gaza-Stadt ein.

Auch heute lieferten sich israelische Soldaten und Hamas-Kämpfer schwere Gefechte. Die palästinensisch-radikalislamische Hamas schoss Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet ab. Nach Militärangaben gab es keine Verletzte. Die israelische Armee war zuvor tiefer in die Vororte von Gaza-Stadt vorgerückt. Soldaten trafen im Viertel Hawa nach Augenzeugenberichten bei Gefechte auf militante Palästinenser.

Luftwaffe, Marine und Bodentruppen zielen auf Gaza-Stadt

Bewohner von Gaza-Stadt stehen auf Häusertrümmern nach Angriffen durch die israelische Armee


Die israelischen Bodentruppen wurden bei ihrem Vorstoß in den Süden der 400.000 Einwohner zählenden Stadt von Artillerie und aus der Luft unterstützt. Israelische Kriegsschiffe nahmen Gaza vom Westen her unter Beschuss. Nach Angaben eines israelischen Militärsprechers wurden ein Offizier lebensgefährlich und zwei weitere Soldaten leicht verletzt, als eine Sprengstofffalle während einer Hausdurchsuchung explodierte. Auf Seiten der militanten Palästinenser habe es 30 Opfer während der Feuergefechte gegeben. Sanitäter sprachen von zwölf bewaffneten Palästinensern, die bei den Gefechten getötet worden seien. Im ganzen Stadtgebiet waren Explosionen und Schüsse aus schweren Maschinengewehren zu hören. Die israelische Luftwaffe flog nach Militärangaben Angriffe auf 60 Ziele. Darunter seien Tunnel gewesen, durch die Waffen von Ägypten aus in den Küstenstreifen geschmuggelt worden seien.

Ein zerstörtes Hotel in Gaza-Stadt nach den Angriffen der israelischen Armee


Die israelische Armee hat am 18. Tag der Militäroffensive im Gaza-Streifen noch härtere Schläge gegen die radikal-islamische Hamas-Organisation angekündigt. Der israelische Generalstabschef Gabi Aschkenasi sagte nach Rundfunkangaben vor dem parlamentarischen Ausschuss für Außen- und Sicherheitspolitik, dass die Armee große Erfolge im Kampf gegen die Hamas vorzuweisen habe. „Aber wir haben noch viel Arbeit vor uns“, so Aschkenasi weiter. Man bemühe sich um eine weitere Verringerung der Raketenangriffe auf Israel.

Kein Waffenstillstand in Sicht

Ein rasches Ende der Kämpfe im Gazastreifen ist nicht in Sicht, auch wenn der internationale Druck auf die Parteien steigt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begibt sich morgen auf die Reise Richtung Nahost, um mit Staats- und Regierungschefs in Ägypten, Israel, Jordanien und Syrien Gespräche über ein Ende des Blutvergießens zu führen. „Meine Botschaft ist schlicht, einfach und auf dem Punkt: Die Kämpfe müssen aufhören. Beiden Seiten sage ich: Hört jetzt einfach auf“, sagte Ban vor seiner Abreise am Montag. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärte, er habe die Kommentare Bans mit Respekt zur Kenntnis genommen. Israel werde seine Angriffe auf die Hamas jedoch fortsetzen, so lange die diplomatischen Bemühungen weiterliefen, sagte er im Hinblick auf die ägyptische Initiative um einen Waffenstillstand. Ein Hamas-Vertreter betonte, jeglicher Vorschlag für eine Waffenruhe müsse die Forderung seiner Organisation nach einem Abzug Israels aus dem Gazastreifen sowie einer völligen Öffnung der Grenzübergänge beinhalten.

Auf palästinensischer Seite stieg die Zahl der Toten nach Angaben von Krankenhausmitarbeitern inzwischen auf über 900. Bei der Hälfte davon soll es sich um Zivilpersonen handeln.

(Quelle)

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Begegnungen mit dem ganz natürlichen Übernatürlichen… 13. Januar 2009

Ja… heute hatte ich eine Begegnung mit einer mir unbekannten Welt…. Mit der Welt der unerklärlichen Phänomene… Wirklich!

Also ich stehe so in der Küche mit dem Putzlappen in der Hand (denn heute habe ich mir vorgenommen die Küche mal so richtig auf Vordermann zu bringen)…. Also ich stehe so rum und wische hier und da… und ich verrücke meine Mikrowelle, um auch darunter zu wischen, und da geht plötzlich die Deckenlampe an!!!

Klar, normalerweise ist das ja kein so großes Ereignis… Milliarden Deckenlampen gehen täglich hundertfach an und aus… das stimmt…. Aber bei meiner ist das was gaaaaaanz anderes! Die ist kaputt gewesen, und zwar schon monatelang!!!

Bei mir gab es in den letzten Monaten kein einfaches AN oder AUS bei meinem Küchenlicht… Das war immer eine längere Prozedur… Da ging ich eben abends in die Küche, knipste automatisch meinen Schalter beim Hineingehen an… und da passierte eben nichts… In Bruchteilen einer Sekunde dämmerte mir dann immer wieder… Klar! Licht kaputt!!! Aber mein Gehirn fiel immer wieder auf den alten Automatismus herein… Reingehen, knipsen und an nichts denken… Bei mir war es dann letzter Zeit doch immer mit einer Denkleistung verbunden gewesen, das einfache Lichtanschalten…

Darauf folgte eine verdächtig preiswürdige gymnastische Leistung (bei der wenigen Bewegung seitdem meine Tochter auf der Welt ist… und natürlich meine ich hier nicht die blitzschnellen Bewegungen die Vase aufzufangen bevor sie mit der heruntergerissenen Tischdecke auf den Boden kracht… hier ist eher die sportliche Betätigung gemeint, die aus Zeitmangel dran glauben musste). Na ja… beim Küchenlicht einschalten musste ich mich in den letzten Monaten ganz weit nach vorne beugen (über meinen Sessel hinweg… ja ich habe sehr bequeme Sessel in der Küche… und der Deckenfluter passte leider nur in die Ecke hinter einen der Sessel) und mit Fingerspitzen den kleinen, sehr schwer fassbaren Kippschalter meines Deckenfluters betätigen, den ich mir in die Küche reinstellen musste…

Und das kam so….

Vor einiger Zeit hörte ich beim Öffnen der Ofentür einen fürchterlich lauten Knall! Ich dachte jemand hätte auf mich geschossen und hätte mich fast auf den Boden geschmissen, würde es zu den Bewegungsmustern meines Körpers gehören auf den Knall des Angeschossen-werdens mich auf den Boden schmeissen zu müssen… Aber das tut es nicht. Weder werde ich öfters angeschossen noch schmeisse ich mich daraufhin auf den Boden, obwohl ich es schon öfters in Filmen gesehen habe! Daher dachte ich, vielleicht sollte ich mich doch mal hinschmeissen, nachdem es geknallt hatte… Aber dann fand ich es doch nicht ganz so passend mich in meiner Küche beim Kuchenbacken in den heruntergefallenen Mehlresten zu wälzen. Also überlegte ich lieber woher der Knall kam…

Und der konnte nur vom Herd gekommen sein. Also unterzog ich ihn einer genaueren Prüfung und fand heraus, dass wohl eine Feder sich gelöst haben musste (hmmmmm, ich wusste nicht, dass meine Ofentür mit Federn funktioniert…) und dann zum Glück irgendwohin ins metallene Ofeninnere geschossen sein musste (zum Glück!). Als ich an der Ofentür dran zog, konnte ich sie nun auf der rechte Seite ganz aushacken und schliessen konnte ich sie auch nicht mehr ganz dicht (und ich meine ganz abgesehen von den seit Jahren sich beim Erhitzen ausdehnenden und herunterhängenden Gummidichtungen!).

So beglückte ich meine Hausmeisterin mit der frohen Botschaft, dass ich noch lebte. Jawohl! Ich lebte noch, obwohl der Ofen gerade auf mich ein Attentat verübt hatte, zum Glück erfolglos! Und ich hätte gerne einen neuen Ofen, da dieser schon drei mal repariert wurde und sowieso nie einwandfrei funktioniert hätte. Jetzt sei es für mich doch zu gefährlich bei einer in der Küche wild tobenden Dreijährigen, da bei dem kleinsten Antippen die Tür ungestoppt runterfallen würde… Da war die Hausmeisterin natürlich hocherfreut! So hocherfreut, dass sie mir schon nach noch nicht mal vier Wochen persönlich einen Besuch abstattete (ich übte bis dahin einen offensiven Ofenspeisen-Hungerstreik aus… Wer weiss vielleicht nützte es ja was…….).

Sie schickte nicht etwa einen neuen Ofen zu mir… Nein! Sie kam persönlich! Sie musste ja den Attentäter selber sehen und befinden, ob er nun hingerichtet werden müsse oder nicht… Sie schaute sich den Ofen eine ganze halbe Minute an und sagte, sie hätte keine Ahnung, er sehe doch noch ganz gut aus… Ich bestand dann aber doch noch auf einen Techniker… Der kam dann nach fast zwei Wochen, ganz unangemeldet (nachdem er mir ungefragt einen unpassenden Termin auf einem Zettel hingekritzelt im Briefkasten hinterlassen hatte, ohne eine Telefonnummer, wo ich hätte den Termin verschieben können). Aber das geschah mir ja nun recht, nachdem ich mit Absicht meiner Hausmeisterin keine neue Telefonnummer gegeben hatte, die sie ihm hätte geben können…..

Auf jeden Fall ist das Ende der Geschichte, dass er mir sofort einen neuen Herd zugestand, da dieser ja lebensgefährlich sei. Und er hätte es schon bei den letzten Reparaturen schon angemerkt, dass es sich bei diesem Herd nun wirklich nicht mehr lohne…. Aber ich wisse ja… Wohngesellschaften! Früher hätten die Leute ja ihre neuen Herde in den Kellern verrosten lassen, weil es bei jedem Neueinzug einen neuen Herd gab… Heute wollten sie ja nicht mal bei so hoffnungslosen Fällen wie diesem einen neuen Herd spendieren! Na ja…. Am Ende hatte ich nach weiteren zwei Wochen doch einen neuen Herd!!! Einen nigelnagelneuen Gasherd! Hatte ich noch nie! Super!……..

Bei dem Einbau mit demselben Techniker musste ich zwar meine halbe Küche auseinanderbauen, weil das Stromkabel des alten Herdes in der Steckdose hinter dem Geschirrspüler eingesteckt war, woraufhin der Geschirrspüler seinen Strom aus der Dose unter der Spüle zapfen musste… Aber jetzt hatte ich ihn! Den neuen Herd!

Meine Freude wurde aber am Abend gleich zerstört, als ich ihn mir nochmals stolz ansehen wollte, ich aber feststellen musste, dass nun meine Deckenleuchte nicht mehr ging! Ich versuchte es mit neuen Glühbirnen, aber das war es nicht… Neuer Gasherd, aber kein Deckenlicht… irgendwie krank….! Aber ganz und gar WAHR!

Mit dieser wunderbaren Neuigkeit wollte ich meine nette Hausmeisterin nicht erfreuen, also schleppte ich den Deckefluter an und machte allabendlich Lichtanschaltgymnastik… Mein Mann war übrigens auch hocherfreut! Das sind eben die täglichen kleinen Freuden einer Hausfrau… Aber ich wollte ja doch nur die Nerven der Hausmeisterin schonen und meine auch, da auf nochmaliges verrücken aller Küchenmöbel, und Schrauben lösen, und Tischplatten anheben, und peinliche Ölflecken unter den Schränken schnell abwischen u.s.w. hatte ich nicht wieder Lust…

Bis heute! Da kam die Lust wieder ganz plötzlich als ich das Metallgehäuse der Mikrowelle an mein Metallwaschbecken schob und plötzlich Funken sprühten und mein Deckenlicht wieder anging!!! Da dachte ich, dass es vielleicht doch was ernsteres sei und rief die Hausmeisterin an….

Und siehe da (vielleicht wollte sie sich bei mir fürs Nervenschonen bedanken), sie schickte sofort nach einer Stunde einen Elektriker zu mir! Toll!!! Also geht es doch auch mal schnell…. Oder lebe ich seit Monaten in einer lebensgefährlichen Zone und weiss es noch nicht einmal!

Auf jeden Fall erklärte ich dem Elektriker die Geschichte, er sah die Zauberei (Mikrowelle an Spüle, Funken, Licht an, Mikrowelle weg, Licht aus und Lichtschalter wieder kaputt) und war überzeugt, dass er von hier nicht weichen würde bis er den Fehler gefunden hätte. Das dauerte dann noch nicht mal ganze 3,5 Stunden… Also konnte der Mann beruhigt ins Bett gehen, nachdem er mit mir alle Küchenmöbel verrückt hatte (nur noch ein bisschen weiter als letztens mit dem Gasherdmann, da der Elektriker ja richtig an alle Steckdosen kommen musste, um sie zu überprüfen, und nicht nur auf Handreichweite um das Kabel gewaltsam aus der Wand zu reissen). Das war, dachte ich übrigens, auch der Grund für den offenen Stromkreis… das gewaltsame aus der Wand reissen des Herdkabels hinter dem Geschirrspüler. Vielleicht hatte er so ja irgendwo an einem Kabel gerüttelt, was zu viel für die alte Installation war. Ja, das dachte ich… Das dachte auch der Elektriker… war aber nicht!

Und auch nicht die Steckdose auf dem Balkon (die trotz der wasserdichten Abdeckung innen feucht war), und nicht alle anderen ab- und wieder anmontierten 30 Steckdosen in der Wohnung… Aber irgendwo musste ja der Fehler sein! Also wurden alle Geräte einzeln überprüft (wobei alles andere jeweils ausgeschaltet werden musste)! Ja, das macht so richtig Spass stundenlang in einer dunklen Wohnung bei Kerzenlicht zu sitzen, während ein müdes Kind nur noch Spongebob im Fernsehen sehen will (dem man nicht mal in der Mikrowelle sein Essen warm machen kann – dem Kind, nicht Spongebob, meine ich…) und nicht mehr dem Piepen des Strommmessgerätes zuhören will….

Ja… das war ein richtig spaßiger Tag heute…. Ich fühle es jetzt schön im Kreuz…..

Und was war denn endgültig schuld??? Tja…. was war es nur nochmal???

Ach so! Die Deckenlampe in der Küche war falschrum hineingesteckt worden… einfach die Kabel vertauscht gewesen! Darauf kam der wirklich nette Elektriker als er fast schon aufgeben und mir einen Trupp von Wandzertörern schicken wollte, die alle Kabel im Haus überprüfen würden……. Er vertauschte die Kabel wieder und alles funktionierte!!!! Lichtschalter AN – Licht an, und Lichtschalter AUS – Licht aus! Nach so vielen Monaten fast wie Zauberei……………………..

Aber mir blieb noch eine wichtige Frage!

Warum hatte dann die Deckenlampe jahrelang tadellos funktioniert trotz falscher Verkabelung? Und noch wichtiger… warum hörte sie dann auf zu funktionieren als der neue Herd eingebaut wurde????

Das konnte mir der Elektriker auch nicht beantworten…………………………..

Nuh Sarche

Hier mehr meiner Geschichten…

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Eine Muslimin tanzt aus der Reihe 13. Januar 2009

Eine Reportage über Frau Emel Abidin Algan (Tochter des Mitbegründers von Millî Görüş in Deutschland), die sich entschloss ihr Kopftuch abzulegen.

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Zitat von Jean-Jacques Rousseau

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Zitate über Israel 13. Januar 2009

David Ben Gurion:

Warum sollten die Araber Frieden schließen? Wäre ich ein arabischer Führer, würde ich niemals mit Israel verhandeln. Das ist ganz natürlich: Wir haben deren Land genommen. Sicher, Gott hat es uns versprochen, aber was geht die das an? Unser Gott ist nicht deren Gott. Wir stammen aus Israel, aber das ist 2000 Jahre her, und was interessiert die das? Es gab Antisemitismus, die Nazis, Auschwitz, aber war das deren Schuld? Das Einzige, was die sehen ist: Wir kamen her und stahlen ihr Land. Warum sollten die das akzeptieren?

(Quelle)

Henryk M. Broder:

Es stimmt, Israel ist heute mehr Täter als Opfer. Das ist auch gut und richtig so, nachdem es die Juden fast 2000 Jahre lang mit der Rolle der ewigen Opfer versucht und dabei nur schlechte Erfahrungen gemacht haben. Täter haben meistens eine längere Lebenserwartung als Opfer und es macht mehr Spass, Täter als Opfer zu sein.

(Quelle)

Henryk M. Broder:

Ein antizionistischer Jude ist tendenziell ein Antisemit. Der Antizionismus ist für Nichtjuden wie für Juden nur eine Ausrede, ihren Antisemitismus sozusagen in einer politisch aseptischen Form präsentieren zu können.

(Quelle)

Polemik:

Welche Wahl hat ein Paramilitär in Gaza, in der Logik des Krieges, welche die Kinder, seiner gezielten Tötung von oben zu entgehen?

(Quelle)

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Godwins Gesetz 13. Januar 2009

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Godwins Gesetz (engl. Godwin’s Law) ist ein Begriff aus der Internetkultur, der von Mike Godwin 1990 geprägt wurde. Es besagt, dass im Verlaufe langer Diskussionen, beispielsweise in Usenet-Newsgroups, irgendwann jemand einen Nazivergleich oder einen Vergleich mit Hitler einbringt. Ähnlich wie Murphys Gesetz enthält es eine sarkastische oder auch augenzwinkernde Dimension.

Mike Godwin

Grundlegendes

Auf Englisch lautet das Gesetz: “As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches one.”, zu deutsch: Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.

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Der Begriff Gesetz wird hierbei im deterministischen Sinne verwendet. Wie fast alle „Usenet-Gesetze“ ist auch Godwins Gesetz keine naturwissenschaftliche Regel oder Gesetz, sondern eine Vorhersage auf Grundlage der Erfahrung. Godwins Law wird häufig nicht nur bei „Nazi“-Vergleichen, sondern auch anderen moralisch oder „politisch korrekt“ belegten Formeln herangezogen.

Die Godwins Gesetz zugrundeliegende Denkfigur bzw. den zugehörigen Irrtum beschrieb Leo Strauss bereits 1953 als Reductio ad Hitlerum und Spezialfall einer Reductio ad absurdum. Die Nennung eines Bezugs zu Hitler kann als rhetorische Figur benutzt werden, um eine Aussage zu diskreditieren. Die Nennung des Namens Hitler in einem Vergleich führt wegen dessen extremer Negativität zumeist zum Diskussionsabbruch, verbunden mit mehrfachen Plonks. Um diesen zu vermeiden, wurden bereits auch Messinstrumente (Schmidt & Pocher-Zähler) vorgeschlagen, die bei geringfügigeren Andeutungen ausschlagen. Als informelle Maßeinheit ist in Frankreich mindestens seit 2005 der Point Godwin (Godwinpunkt) nachzuweisen, ein Wortspiel, da „Point“ sowohl „Punkt“ als auch „Argument“ bezeichnen kann. Point Godwin werden typischerweise mit einer Perforation zum Ausschneiden vom Bildschirm angeboten oder überreicht.

Ursprung und Interpretation

Als das vermeintliche Gesetz in den frühen 1990ern bekannt wurde, war Godwin juristischer Berater der Electronic Frontier Foundation. Richard Sexton behauptet, dass das Gesetz eine Formalisierung seines Postings vom 16. Oktober 1989 sei:

„Man kann eine Usenet-Diskussion als beendet bezeichnen, wenn einer der Teilnehmer Hitler und die Nazis herauskramt.“

Dies ist eine nicht unübliche Interpretation von Godwins Gesetz, zudem wird oftmals der Autor des Vergleiches zum Verlierer der Diskussion erklärt. Eine solche Interpretation ist jedoch nicht zutreffend, da der tatsächliche Text von Godwins Gesetz nicht feststellt, dass ein solcher Verweis oder Vergleich die Diskussion „alt“ macht oder, dass ein solcher Verweis oder Vergleich bedeutet, dass die Diskussion vorbei ist, oder gar ein Verlierer gefunden sei. Häufig verschiebt sich die Diskussion nach der Erwähnung von Godwin (bzw. der eigentlich falschen Interpretation) jedoch zu einer Diskussion darüber oder über das Nazi-Thema; womit der Thread effektiv beendet ist, da er das ursprüngliche Thema verlässt.

Weil Godwin den im Usenet weitverbreiteten Diskussionsstil, seine Diskussionsgegner mit Nazivergleichen zu diskreditieren, unlogisch und anstößig fand, richtete er das Gesetz als ein Gegen-Mem ein. Sein Ziel war es nicht, Diskussionen zu beenden (oder sie sogar als „alt“ einzustufen), sondern Diskussionsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, ob ein Vergleich mit den Nazis oder Hitler angemessen oder bloß eine rhetorische Übertreibung ist. Häufig dienen solche Nazivergleiche als „Totschlagargumente“, um eine weitere Diskussion zu verhindern, bzw. deutlich zu erschweren. Eine absichtsvolle Beschwörung von Godwins Gesetz im Hinblick auf seine diskussionsbeendende Wirkung ist jedoch meist zum Scheitern verurteilt.

Erweiterungen und alternative Formulierungen

Wie andere Gesetze, die sich aus statistischen Beobachtungen herleiten, kann Godwins Gesetz als Beweis eines sozialen Phänomens angesehen werden. In diesem Fall: Während eine Diskussion einen wachsenden Teilnehmerkreis findet (der eine zunehmend repräsentative Stichprobe darstellt), nähert sich die Wahrscheinlichkeit dem Wert Eins dafür, dass jemand einen verabscheuungswürdigen Vergleich heranzieht, der auf die Diskussion wie ein „Totschlagargument“ wirkt.

Extrapoliert man Godwins Gesetz, so besagt es, dass im Verlaufe endloser Diskussionen, beispielsweise in Usenet-Newsgroups, irgendwann jemand einen Vergleich mit [beliebigem Thema] einbringt.

Statistisch gesehen wäre das für jedes Thema korrekt, außer jenen, die aktiv und nicht sichtbar zensiert sind.

Verschiedene Zusätze und Nachträge zu Godwins Gesetz sind von Internetnutzern vorgeschlagen worden, obwohl der Originalverweis zu den Nazis der beliebteste bleibt. Einige haben wie Godwins Gesetz einen wahren Kern, die meisten sind aber eher scherzhaft gemeint.

Morgans Korollar zu Godwins Gesetz
Sobald ein solcher Vergleich aufkommt, wird jemand eine Nazi-Diskussion in alt.censorship beginnen.
Sircars Korollar
Wenn die Usenet-Diskussion die Themen Homosexualität oder Heinlein berührt, werden die Nazis oder Hitler binnen drei Tagen erwähnt.
Cases Korollar
Wenn das Thema Heinlein oder Homosexualität ist, wird die Wahrscheinlichkeit eines auftretenden Hitler/Nazi-Vergleichs gleich Eins.
Van der Leuns Korollar
Weil die globale Vernetzung steigt, geht die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Nazis gegen Eins.
Millers Paradoxon
Während sich ein Netzwerk entwickelt, konvergiert die Zahl von Nazivergleichen, denen nicht durch Zitat von Godwins Gesetz zuvorzukommen war, gegen Null.
Chameus’ Korollar
Im Falle eines Hitler- und/oder Nazivergleichs in elektronisch basierten Diskussionen findet auch immer eine Diskussion über Godwins Gesetz statt.
Quirks Ausnahme
Ein absichtliches Herbeirufen von Godwins Gesetz ist vergeblich bzw. ungültig.

(Quelle)

 

Menschen, die den Islam gewählt haben… 12. Januar 2009

Dr. Kai Lühr und seine Frau konvertieren zum Islam…

RTL-Aktuell: Immer mehr Deutsche konvertieren zum Islam

ZDF Report – Deutscher Anwalt konvertiert zum Islam

Ein Mann spricht über seinen Weg zum Islam

Ex Profi Boxer Pierre Vogel – Sein Weg zum Islam

Deutscher Atheist konvertiert zum Islam (englische Untertitel)

„Jesus war eine Brücke“ – Abdulhadi (= Diener des Rechtleitenden) spricht (mit englischen Untertiteln)

Willi (seit einem halben Jahr Muslim) sagt: „Für mich war Islam die Religion der schwarzhaarigen“…

Familienmitglied von 8 Opfern des 11. Septembers konvertiert zum Islam…

(Quellen)

Lese auch: „Michael Jackson konvertierte am 21. November 2008 zum Islam

 

Wissenschaftler behauptet: »Google zerstört die Umwelt« 12. Januar 2009

Zwei Google-Suchen setzen laut Physiker Alex Wissner-Gross die gleiche Menge an Kohlendioxid frei, wie ein Wasserkocher. Eine nichtakzeptable Umweltsünde, findet der Forscher.

7 Gramm. Das ist die Menge an Kohlendioxid, das bei einer Anfrage bei der Suchmaschine Google ausgestoßen wird. Der Aufruf einer gewöhnlichen Webseite schleudert laut Alex Wissner-Gross, Harvard-Physiker und Gründer von Co2Stat, rund 0,02 Gramm des Schadstoffes in die Atmosphäre. Das gab der Wissenschaftler in einem Interview mit der Sunday Times bekannt. Enthält eine Webseite multimediale Elemente wie Bilder oder Videos, so steig der Ausstoß auf rund 0,2 Gramm pro Seitenaufruf. Googles enorme 7 Gramm lassen sich laut Wissner dadurch erklären, dass der Suchmaschinenbetreiber sein Netz aus Serverfarmen über den ganzen Globus verteilt hat. Eine Suchanfrage wird deswegen möglicherweise mehrmals über den gesamten Erdball geschickt. Zwei Google-Anfragen mit jeweils 7 Gramm ausgestoßenem Kohlendioxid schädigen die Umwelt demnach genauso stark wie der Einsatz eines Wasserkochers. Google war von diesen Erkenntnissen verständlicherweise wenig begeistert und hat noch am gleichen Tag ein Dementi verfasst: Laut Urs Hölzle, Senior Vice President und verantwortlich für den Betrieb der Server, werden bei Google »die energieeffizientesten Rechenzentren der Welt« eingesetzt. Der Stromverbrauch sei dabei angeblich minimal und entspricht dem einer gewöhnlichen Webseite.

(Quelle)